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Neue Bewegungsangebote machen neugierig

Frauensporttag SSB Neue Bewegungsangebote machen neugierig

Dieser letzte Dienstag in den Ferien scheint zum fest planbaren Regentag zu werden: Immer dann, wenn der Stadtsportbund (SSB) zum Frauensporttag einlädt, sind die Prognosen schlecht, müssen die Organisatoren ihr sorgsam geplantes Programm ändern und sich nach einem Dach über dem Kopf umschauen.

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Der Frauensporttag des SSB wurde auf Grund der Wetterlage unter feste und mobile Dächer verlegt.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Schon einige Male hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und der Laufschlauch des Jahnstadions wurde zur Sporthalle für weit mehr als 100 Frauen. Angesichts der Regenwarnungen für den Dienstag hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, einen Teil des Angebotes gleich in den Laufschlauch - eigentlich die Trainingsstätte der Leichtathleten in der kalten Jahreszeit - zu verlegen. „Das Material ist jetzt dort und bleibt auch dort. Wenn das Wetter wider Erwarten doch halten sollte, haben wir eben Pech gehabt“, sagte SSB-Mitarbeiter Klaus Brüggemeyer am Mittag. Die Angebote „Drums Alive“ und Rope Skipping mit jeweils 40 Teilnehmerinnen wurden zum Indoor-Sport. Dagegen war Aroha und der Workshop mit Therabändern mutig auf den Freiflächen am Haus des Sports und unter Zeltdächern geplant. „Jetzt ist alles aufgebaut, jetzt soll es auch regnen“, sagte Ines Graeber, SSB-Vorstandsmitglied. Dieser Wunsch wurde ihr erfüllt.

„Das Wetter ist das Unwort dieses Sommers“, sagte der SSB-Vorsitzende Andreas Gruber bei der Begrüßung der 146 Frauen, von denen ein Großteil bereits viele Male dabei gewesen ist. „Dieser Frauensporttag ist inzwischen schon ein traditionelles Format, entwickelt sich aber immer weiter.“ Frauen aus dem gesamten Landkreis waren dabei, einige auch aus dem Bereich Northeim.

Weil der Sandweg wegen Hochwassers gesperrt war, kamen einige Teilnehmerinnen etwas später an. Uta Behrens fragte bei der Anmeldung unter dem schützenden Dach mit Blick auf den Regen dann auch gleich: „Und, wird heute nur gegessen?“ Von wegen: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, jeweils eine halbe Stunde blieb jeder Teilnehmerin Zeit, die Angebote kennenzulernen.

Zum Regentanz forderte die Aroha-Referentin Akka Bauche auf. Nach der Musik wurde an imaginären Gummiseilen gezogen, wurden Vorhänge zur Seite geschoben. „Wir packen jetzt mal den Hammer aus“, sagte die gut gelaunte Übungsleiterin, die bei ständiger Bewegung einen Wechsel zwischen Be- und Entlastung bot.

Was die BG-Basketballer vor ihren Spielen zum Aufwärmen benutzen, haben die Frauen in der Einheit von Maike Fremke kennengelernt: Mini-Therabänder. „Merkt ihr eure Oberschenkel?“, fragte sie die Frauen aller Altersstufen und forderte sie immer wieder auf, alle Muskeln zu lockern. „Das ist die Übung für die nächste Woche - Ausschütteln“, sagte eine der Teilnehmerinnen, die allesamt die neugierigen Blicke der Besucher des benachbarten Trecker-Spielplatzes auf sich zogen. Ein kurzes Aufstöhnen bei einer besonders kraftaufwändigen Übung kommentierte Fremke kurz und trocken: „Ihr sollt morgen auch noch an mich denken.“

„Super gefallen“ hat es Reinhild Müller, Übungsleiterin des SV Rhumspringe, die in diesem Jahr sieben Mitstreiterinnen dabei hatte. Nach den Einheiten mit den Fusion-Fitness-Ropes und Übungsleiterin Astrid Reinhardt sowie Drums Alive mit Dita Schmidt hatte sie neue Ideen für ihre Angebote im Verein gesammelt. „Auch wenn es das Angebot mit den Fitball-Drums vor einigen Jahren schon einmal gab, macht das nichts. Es tut gut, sein Wissen wieder aufzufrischen. Das ist jedes Jahr eine tolle Ideenbörse.“

Gegessen wurde anschließend dann auch noch - übrigens bei strahlendem Sonnenschein. Bei Suppen, kleinen Schnitzeln und Mettbällchen, Obst und kühlen Getränken blieb viel Zeit für Gespräche und zum Ausruhen der müden Muskeln. Welche an diesem Abend besonders beansprucht worden waren, hat sich am Mittwochmorgen gezeigt... Maike Fremkes Mini-Therabänder sind dadurch besonders gut in Erinnerung geblieben.

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