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Regional Nora Niedmers und Lennart Zynga triumphieren
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20:01 21.05.2018
Lennart Zynga vom TC Blau-Weiß Halle holt sich bei den Tennis-Stadtmeisterschaften den Sieg. Quelle: Foto: Pförtner
Göttingen

Bei strahlendem Sonnenschein bot sich den Zuschauern auf der Tennis-Anlage des TSC Göttingen an der Calsowstraße an drei Tagen ein echtes Tennis-Spektakel. Die Teilnehmer lieferten sich in spannenden Partien sehenswerteste Ballwechsel und zumeist intensive Auseinandersetzungen – Tennis auf hohem Niveau.

Ein Grund dafür: Noch nie war das Teilnehmerfeld derart hochkarätig besetzt. So gingen bei den Damen gleich neun Spielerinnen aus den Top 100 der deutschen Rangliste an den Start. Bei den Herren waren es drei der besten 100 deutschen Tennisspieler. „Wir sind sehr zufrieden mit der Belegung des Teilnehmerfeldes und freuen uns, dass diese Spielerinnen und Spieler mit hohen Ranglisten-Platzierungen nach Göttingen kommen“, sagte Turnier-Organisator Denes von Kallay.

Göttinger Teilnehmer hatten zumeist keine Chance

Gegen die starke Konkurrenz hatten die Göttinger Teilnehmer zumeist keine Chance. Mit Neila Trklja und Lina Hildebrand (beide TSC Göttingen) schieden die heimischen Starterinnen bereits in der ersten Runde aus. Hildebrand hatte dabei mit 0:6 und 1:6 das Nachsehen gegen die Vorjahres-Siegerin Kristin Vivien Rehse aus Heidelberg, die im Achtelfinale an der späteren Finalistin Shaline-Doreen Pipa aus Hannover scheiterte.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich bei den Lokalmatadoren im Starterfeld der Herren ab, wobei ein Spieler doch für eine Überraschung sorgen konnte: Während für Justus Gillert, Eric Ilgner, Max Müller-Reiter, Maximilian Kratky, Armin Trklja, Kai Dietrich, Mathis Förster (alle TSC Göttingen) sowie Matthias Kettwig (SCW Göttingen) nämlich überwiegend in der ersten Runde Endstation war, spielte sich Hannes Meier vom TSC überraschend bis ins Achtelfinale vor. Dort erst unterlag er dem in Göttingen bestens bekannten Daniel Höppner aus Braunschweig mit 6:4, 4:6 und 9:11.

Daniel Höppner ist Dauergast beim Göttinger Turnier

Höppner ist Dauergast beim Turnier, das er 2004 erstmals gewinnen konnte. „Daniel ist ein Altmeister und ein treuer Teilnehmer“, sagte Organisator von Kallay. Für den „Altmeister“ war dann im Halbfinale Schluss, wo er dem an Position eins ins Turnier gestarteten Kim Möllers aus Essen mit 1:6, 1:6 unterlag.

Ein den Göttinger Zuschauern ebenfalls bekanntes Gesicht war auch in diesem Jahr wieder die aus Duderstadt stammende Julia Marzoll. Sie musste als Folge der 6:7, 2:6-Niederlage gegen Alice Violet nach der zweiten Runde jedoch früh die Heimreise antreten.

Es kam am Montag, dem Finaltag, dann schließlich wie erwartet: Die Favoriten setzten sich durch – bei den Damen und bei den Herren. So standen sich im Damen-Finale mit der angesprochenen Shaline-Doreen Pipa und Nora Niedmers aus Ludwigshafen die Nummer 41 und 42 der deutschen Rangliste gegenüber.

Hochklassiges Damen-Finale zwischen Pipa und Niedmers

Dabei behauptete sich Niedermers im ersten Satz eines hochklassigen Finalspiels souverän gegen Pipa, die sich zwar im zweiten Satz nochmals aufbäumte, doch schließlich unterlag – Niedmers gewann mit 6:2 und 6:4. „Ich bin mit meiner Leistung im Finale zufrieden, obwohl es zuvor teilweise etwas holprig lief“, resümierte Niedmers ihren Final-Auftritt.

Bei den Herren traf im Finale schließlich Höppner-Bezwinger Kim Möllers (Ranglistenplatz 43) auf Lennart Zynga aus Halle (Ranglistenplatz 48). Nachdem Zynga den ersten Satz im Tiebreak entschieden hatte, machte er im zweiten Satz kürzeren Prozess und setzte sich letztlich mit 7:6 und 6:2 gegen den Kontrahenten durch.

Denes von Kallay, der mit dem Ablauf des Turniers zufrieden sein konnte, bekam bereits vor diesen letzten Ballwechseln auf den Plätzen vielfach positive Rückmeldungen: „Die Spieler fühlen sich wohl hier und sagen, dass sie gerne wieder nach Göttingen kommen.“

Von Filip Donth

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