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Regional Northeim empfängt in S-Arena Göttingen Großwallstadt
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22:32 30.03.2018
Die Handballer des Northeimer HC fiebern dem Spiel gegen den TV Großwallstadt entgegen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen/Northeim

Seit Jahren fand kein Handballspiel in der Region vor so einer großen Kulisse statt. Noch nie wurde ein Handballspiel von diesem Format in der S-Arena, der Heimspielstätte des Basketball-Bundesligisten BG Göttingen, ausgetragen. Der Northeimer Gegner hat es zudem in sich: Großwallstadt gehört als siebenfacher Deutscher Meister, vierfacher DHB-Pokalsieger und Gewinner zahlreicher internationaler Titel zu den erfolgreichsten Handballvereinen in Deutschland. Nach dem Abrutsch in die Drittklassigkeit befindet sich der TVG nun als unangefochtener Spitzenreiter auf dem Weg zurück in die 2. Liga.

Mehr als ein „PR-Spiel“

Der Northeimer HC spielt als Aufsteiger bislang eine starke Saison und steuert aktuell, fünf Spieltage vor Ende der Saison, auf den Klassenerhalt zu. Dennoch sei das Spiel gegen Großwallstadt mehr als nur ein „PR-Spiel“, unterstreicht NHC-Trainer Carsten Barnkothe: „Wir haben zuletzt zweimal verloren, und damit wird es um wichtige Punkte für die Sicherung des Klassenerhaltes gehen.“ Eine gut gefüllte S-Arena könne zu einem Überraschungssieg beitragen: „Die S-Arena ist eine ganz andere Größenordnung. Ich erhoffe mir deshalb, dass wir starke Unterstützung durch das Publikum erhalten.“ Seine Mannschaft werde alles geben, damit der Funke auf die Zuschauer überspringt, sagt Barnkothe.

Northeimer HC heiß auf TV Großwallstadt

Einen Verlust des Heimvorteils aufgrund des Umzugs aus der Schuhwallhalle sieht der zurzeit verletzte Linksaußen Christian Stöpler keineswegs, eher im Gegenteil. Auch er hofft auf den Faktor „S-Arena“: „Ich glaube, dass die Kulisse ein Vorteil für uns sein wird. Die Mannschaft blickt diesem Riesenereignis mit großer Vorfreude entgegen.“

Mitspieler Lothar von Hermanni stimmt zu: „Die Schuhwallhalle ist schon was besonderes. Ich freue mich aber total auf das Spiel in der S-Arena.“ Von Hermanni hat im Gegensatz zur Mehrheit seiner Mitspieler bereits öfter vor großen Kulissen gespielt. Die Leihgabe von Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Hildesheim hat in den vergangenen zwei Jahren in der 3. Liga gespielt – und kennt dadurch den TV Großwallstadt gut. „Wir haben eine Chance, wenn wir unser schnelles Spiel spielen und über Gegenstöße zu Toren kommen. Außerdem müssen wir vor allem auf Großwallstadts überragenden Rechtsaußen aufpassen“, sagt Hermanni.

Duell der Torgaranten

Der „überragende Rechtsaußen“ heißt Michael Spatz und führt die Torjägerliste der 3. Liga an. Zwei Ränge dahinter: Northeims Rechtsaußen Sören Lange, der sich auf das Duell der Top-Torjäger freut: „Ich hoffe auf ein schönes Spiel. Wenn ich zusätzlich das eine oder andere Tor werfe, bin ich natürlich nicht böse.“ Lange zeigt gleichzeitig auf, wie der NHC den Spitzenreiter schlagen möchte: „Unsere große Stärke ist der mannschaftliche Zusammenhalt!“

NHC-Kapitän Paul-Marten Seekamp sieht das nicht anders: „Wir zeichnen uns dadurch aus, dass der eine den Fehler des anderen ausbügelt.“ Großwallstadt sei eine Mannschaft von starken Individualisten, Northeim eine geschlossene Einheit, so Seekamp.

Fragt man den Kapitän, worauf sich die Zuschauer besonders freuen dürfen antwortet er knapp: „Handball ist einfach ein geiler Sport – die Stimmung in der Halle ist super.“ Christian Stöpler ergänzt: „Selten sieht man Handball in Göttingen und Umgebung vor solch einer Kulisse – und dann noch mit so einem prominenten Gegner.“

„Zeigen, dass die Region lebt“

Trainer Barnkothe sieht neben der sportlichen Bedeutung der Partie für den NHC, eine echte Chance für den Handballstandort Südniedersachen: „Während die heimischen Oberligisten aktuell weniger gut da stehen, wollen wir mit diesem Spiel als klassenhöchste Mannschaft zeigen: Die Handball-Region lebt!“ Die Northeimer wollen zeigen, „dass Handball Hallen füllen kann“.

Karten gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Weender Straße 44, und Duderstadt, Marktstraße 9.

Von Filip Donth

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