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Peterson trifft in letzter Sekunde zum Sieg

Damenbasketball Peterson trifft in letzter Sekunde zum Sieg

Die Schlusssirene ertönt gerade, als sich der Ball nach Jenele Petersons Drei-Punkte-Wurf in Richtung Korb senkt. Wie gebannt verfolgen die knapp 200 Zuschauer in der FKG-Halle das orangefarbene Spielgerät, um sich Zehntelsekunden später jubelnd in den Armen zu liegen.

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Völlig entfesselt: Klaudia Grudzien stürmt nach dem Last-Minute-Sieg durch die FKG-Halle.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Swush“: Der Ball zappelt im Netz, die Damen der BG 74 schlagen den Tabellenzweiten ASV Moabit Berlin mit 67:64 (36:25). BG-Forward Klaudia Grudzien startet einen entfesselten Freudentanz, das restliche Team der Veilchen Ladies feiert die Matchwinnerin. Spektakulärer hätte sich die Mannschaft von Trainerin Jennifer Kerns nach zuletzt drei Niederlagen in der 2. Basketball-Bundesliga Nord nicht zurückmelden können.

Inmitten der feiernden Spielertraube springt BG-Geschäftsführer Hannes Stechmann auf und ab. „Das war ein immens wichtiger Befreiungsschlag“, sagt Stechmann, der die positive Atmosphäre innerhalb der Mannschaft als Grund für den Erfolg ansieht. „Wir haben trotz der Misere weiter an uns geglaubt und an einigen Details gearbeitet, die sich vorteilhaft aufs Spiel auswirken“, bemerkt Kerns. Im Vorfeld der Partie hat die US-Amerikanerin eine Teambuilding-Maßnahme absolviert – das zahlte sich aus.

Denn als die bis dato ungeschlagenen Berlinerinnen nach zwischenzeitlichem Elf-Punkte-Rückstand im Schlussviertel plötzlich in Front gingen, konterten die Gastgeberinnen eindrucksvoll. Allen voran Grudzien, die wie ihre Kollegin Peterson das Glück bei ablaufender Wurfuhr gepachtet hatte. Gleich dreimal zog die kräftige 22-Jährige in den finalen Minuten mit ertönender Sirene erfolgreich aus 6,75 Metern ab. „Jenele und Klaudi haben eine großartige Leistung gebracht“, lobte Kerns. Dabei wollte die glückliche Trainerin aber auch nicht die heimliche Heldin der Begegnung vergessen: „Melina Müller hat ihr bestes Spiel gezeigt.“ Für zehn Punkte, vier Rebounds und reichlich offensive Verzweiflung auf Gästeseite zeichnete die Centerin verantwortlich.

Als defensiver Anker in einer stark verbesserten Team-Verteidigung stoppte Müller Moabits Daniela Vogel (17 Punkte) immer wieder beim Zug zum Korb und zwang die junge Noemie Rouault (15) zu schwierigen Würfen. Zwar hatte die BG nach dem Seitenwechsel ihrerseits Probleme mit der flexiblen Zonen-Verteidigung des ASV. Doch der Dreier-Regen von Peterson und Grudzien zog die Berliner Defense auseinander. Ganz zur Freude von Nils Harbig. An seinem 36. Geburtstag trommelte der Fan-Club-Begründer wieder munter und erhielt das passende Geschenk: „Das haben die Mädels ganz ordentlich gemacht.“

BG 74: Daub (4), Thüring, Aha (6), Hirmke (5), Jörgensen, vom Hofe (2), Müller (10), Peterson (18), Grudzien (18/10 Rebounds), Lücken (4).

 Von Rupert Fabig

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