Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Pfingstturnier in Nesselröden: 1400 Starts, 600 Pferde, 2000 Zuschauer

Logistische Meisterleistung Pfingstturnier in Nesselröden: 1400 Starts, 600 Pferde, 2000 Zuschauer

„So voll war es noch nie“, sagt Arnold Rittmeier als Vorsitzender des Reitvereins St. Georg. Das traditionelle Pfingstturnier im kleinen Natheort sprengt zwar seit jeher alle Rekorde in der Region in Sachen Reitsport, aber mit 1400 Starts, 600 Pferden, 400 Reitern und allein am Sonntag mehr als 1000 Besuchern, Montag nochmal 800, sei der Verein an seine Grenzen gestoßen.

Voriger Artikel
Nesselröder Pfingstturnier: Hip Hop kommt aus dem Rhythmus
Nächster Artikel
Leichtathletik: Eichsfelder stark bei Sportfest in Zeven

Platz 4 im Team-Wettbewerb: Der RC Nesselröden II, hier Mariana Borchard auf Bree.

Quelle: Kunze

Nesselröden. „Das war nur mit Hilfe aller Nesselröder Vereine zu stemmen“, lobte er. Der Sonnabend war auch in diesem Jahr vor allem dem Pferde-Nachwuchs gewidmet.

Spring- und Stilspringprüfungen der Klasse A, ein Stilspringwettbewerb der Klasse E und Springpferdeprüfungen der Klassen A und L beherrschten das Programm auf dem Außenplatz, der dank des hervorragenden Bodens auch bei strömendem Dauerregen kaum Einbußen zeigte.

Etwa 200 wasserfeste Zuschauer zollten den Pferden und ihren Reitern Beifall.

Gina Rittmeier zeigte im A-Stilspringen auf Fürst Ackermann eine beeindruckende Leistung und belegte mit der Wertnote 7,5 einen zweiten Platz. „Dabei hat sie das Pferd erst einige Wochen“, freute sich der Vorsitzende über den Erfolg seiner Jüngsten.

Auch bei den Dressuraufgaben in der Halle überzeugten die Gastgeber mit Qualität bei den Jungpferden.

Spannender Höhepunkt am Mittag

Meta Christmann siegte auf Lockstedt mit der Note 7,9 in der Reitpferdeprüfung, und in der Dressurpferdeprüfung Klasse A waren die Plätze zwei bis vier von Nesselrödern belegt: Von Maren Henkel auf Deo Gratias, Meta Christmann auf Lockstedt und Hendrik Gäbel auf DJ Royal.

Am Sonntag lockte nicht nur das sommerliche Wetter die Menschenmassen nach Nesselröden. Bereits am frühen Morgen starteten die ersten Prüfungen in Springen und Dressur.

Für die Gastgeber gab es einen zweiten Platz in der Dressurreiterprüfung Klasse A, wobei Johanna Hunold auf Grete die Note 7.3 erhielt. Mittags gab es einen spannenden Höhepunkt mit dem M-Springen.

Als beste Eichsfelder Reiterin platzierte sich Lena Fredershausen vom Duderstädter Reitclub mit Hip Hop und einem Abwurf auf Rang neun. Am Nachmittag zeigten zunächst die Jüngsten in der Führzügelklasse ihre ersten Schritte in Richtung Turniersport.

Spannendes Stechen

Besondere Aufmerksamkeit genießt seit Jahren auch der Führzügel-Wettbewerb für Reiter mit Handicap. Hier gab es gleich drei erste Plätze: Lara Schenke auf Kleiner Onkel, Charlene-Johanna Quegwer auf Wuzzmann und Julius Kurzer auf Andiano freuten sich über ihre Medaillen.

Der abschließende Höhepunkt am zweiten Turniertag war die Mannschafts-Springprüfung Klasse A. Hier siegte nach einem spannenden Stechen die zweite Mannschaft vom Duderstädter RC mit Lena und Kathleen Fredershausen auf Conan und Lioba, Janika Müller auf Stephan und Justina Becker auf Quibelle.

Doch zuvor zeigte der Krebecker Markus Bergemann in einer Show-Einlage, was Balance auf dem Pferd heißt: Für die Ungarische Post im wehenden Puszta-Kostüm gab es tosenden Beifall.

Am Montagmorgen war neben den Dressurprüfungen der Klasse L der Oldi-Cup für Reiter ab 40 ein Publikumsmagnet.

Dank an die Anwohner

Von den Eichsfelder Teilnehmern platzierte sich Matthias Weber (RC Nesselröder Warte) mit Golden Boy auf Rang 4, gefolgt von Nicola Polle (RFV Fuhrbach) mit Lennox auf Platz 6. Einen Eichsfelder Sieg gab es in der Punktespringprüfung Klasse A: Markus Bergemann (DJK Krebeck) gewann mit 44 Punkten in der Zeit von 47,25 Sekunden.

Mit der dreitägigen Veranstaltung in dieser Größenordnung zeigten die Nesselröder erneut, was ein kleines Dorf mit gelebter Gemeinschaft stemmen kann.

Arnold Rittmeier sowie Ortsbürgermeister Bernd Frölich als Schirmherr des Turniers dankten neben allen Beteiligten und Helfern auch den Anwohnern für ihre Geduld, da der Ort tagelang zugeparkt war und außerdem der Schlamm der Fahrzeuge die Straßen in Mitleidenschaft zog.

„Unsere Trecker waren im Dauereinsatz. Der Regen hatte die Wiesen, auf denen die Pferdetransporter parkten, völlig aufgeweicht. Wir mussten alle herausziehen“, sagt der Vereinsvorsitzende und wünscht sich für nächstes Jahr vor allem trockeneres Wetter.

Von Claudia Nachtwey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Höhepunkt
Sieger beim M-Springen am Abschlusstag: Franz Bormann jun. auf Crazy Chara.

Seinen abschließenden Höhepunkt fand das Nesselröder Pfingstturnier im M-Springen mit Siegerrunde. Hier hatten nicht nur die Reiter mit null Fehlern im ersten Durchgang eine Chance auf den Pokal, sondern auch die schnellsten mit einem Abwurf.

  • Kommentare
mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
21.01.2018 - 20:28 Uhr

Toller Jugendfußball beim 4. Audi Göttingen Cup für C-Junioren in der THG-Halle

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen