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Philipp Hess gewinnt in Holtensen S-Dressur

Reitsport Philipp Hess gewinnt in Holtensen S-Dressur

Drei Wochenenden Schwerstarbeit liegen hinter den Mitgliedern des Holtenser Reitvereins. Mit dem Dressurturnier ist das Pferdefestival anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums zu Ende gegangen.

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Philipp Hess und Herzritter gewinnen die S-Dressur in Holtensen.

Quelle: Peter Heller

Holtensen. „Wir sind alle hundskaputt.“ Frank Drebing, Vorsitzender des Göttinger Pony-, Reit und Fahrclubs blickt zufrieden auf die vergangenen drei anstrengenden Wochenenden zurück. Der Reitverein in Holtensen hat das Pferdefestival nach Fahr- und Springturnier mit einer dreitägigen Dressurkonkurrenz beendet.

Für die Dressurreiter war perfektes Turnierwetter. Mit 487 Nennungen lag der Veranstalter um 200 höher als im Vorjahr. „Das ist wie bei den Springreitern in der Woche zuvor, als es 300 Nennungen mehr waren. Wir haben unsere Kapazitätsgrenze erreicht und werden uns bei den Planungen für das kommende Jahr genau überlegen, welche Richtung wir einschlagen“, sagte Drebing. Er weiß von einigen Reitern, dass sie die Begrenzung der Starterfelder bemängelt haben. „Aber ein L-Springen kann auch nicht sechs Stunden dauern.“

Zwölf Reiter stellten sich im abschließenden St. Georg Special den Richtern. „Das war sportlich sehr hohes Niveau“, freute sich Drebing über die Leistung von Reitern und Pferden aber auch über den Zuschauerzuspruch am Abschlusstag. „Bei den Jungpferdeprüfungen an den ersten beiden Tagen sind wesentlich weniger Gäste dagewesen. „Dressur ist ja auch nicht wie Springen. Da fällt eine Stange und alle wissen, dass das ein Fehler war.“ Die wenigsten Fehler im Viereck machten Philipp Hess und Herzritter (Hof Bettenrode), die diese Prüfung gewannen – vor Carolin Miserre mit Duzfreund (Springe) und Henrike Rauth mit Jazz Rondnoir (Uslar).

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Fotos von der S-Dressur, dem St. Georg Special

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Das Konzept, Turniere für Reiter aus der Region zu bieten, ging auch am Dressurwochenende auf: Ob Hess, Marion Loew (Hof Bettenrode) oder Inka Rossek (RV Bovenden), sie alle landeten in den Ergebnislisten mit verschiedenen Pferden weit vorn. Mit Selina Hauschild und Tommy war im Dressurwettbewerb auch eine Reiterin des Gastgebervereins als Siegerin platziert.

Gut 20 der 160 Vereinsmitglieder zählen zum harten Kern des Organisations- und Helferteams. „Da sind einige dabei, die sich für das Spring- und Dressurturnier zwei Wochen Urlaub nehmen und täglich auf der Anlage sind. Um die Hilfsbereitschaft nicht über die Maßen zu strapazieren, wird das Springturnier 2018 wieder auf drei Tage reduziert: „Das muss reichen. Wir hatten das Angebot ja nur wegen des 50-jährigen Vereinsjubiläums und des 40. Springturniers ausgeweitet.“ 5000 Gäste in den vier Tagen haben das Angebot gern angenommen. Genauso wie die Internet-Zuschauer, die den Livestream genutzt haben. Allein das S-Springen hatte 14000 Zugriffe, 10000 davon waren User aus dem Umkreis von 100 Kilometern. „Das sind natürlich auch Zahlen, die unsere Sponsoren interessieren“, sagt Drebing vom größten regional ausgerichteten Turnierveranstalter.

 

Von Kathrin Lienig

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