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Playoffs wohl nur mit Favoritenstürzen zu erreichen

Basketball-Bundesliga: Playoffs wohl nur mit Favoritenstürzen zu erreichen

Den Profi-Basketballern der BG Göttingen stehen in der Bundesliga binnen einer Woche zwei immens wichtige Duelle bevor, die wohl entscheiden werden, ob die Veilchen sich in den Playoffs mit den Besten messen dürfen oder sie in dieser Spielzeit doch zu den grauen Mäusen der Liga gehören, die die entscheidenden Partien im Kampf um die Deutsche Meisterschaft vorm Fernseher verfolgen müssen.

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Muss sein Team gegen Bamberg als Leader anführen: Trent Meacham – hier gegen Bambergs Kyle Hinse.

Quelle: Theodoro da Silva

Am heutigen Sonnabend, 5. März, empfangen die Veilchen mit den Brose Baskets Bamberg nicht nur den derzeit unangefochtenen Tabellenführer (48:2 Punkte), sondern mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger auch das stärkste deutsche Team der vergangenen 20 Monate. Am Sonnabend, 12. März, treten die Veilchen dann beim Tabellenzweiten an. Sicherlich keine minder schwere Aufgabe, denn die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt sind zu Hause in ihrer Ballsporthalle in dieser Saison bisher nur von einem Gegner bezwungen worden – den Brose Baskets.

„Wir freuen uns auf den Wettkampf mit dem derzeit besten deutschen Basketball-Team. Um gegen Bamberg gewinnen zu können, muss bei uns spielerisch alles zu 100 Prozent passen, und zudem benötigen wir dann auch noch ein wenig Glück“, betont BG-Headcoach John Patrick die Übermacht der Franken. Dass die Veilchen nach den nicht einkalkulierten Niederlagen gegen Bayreuth und Ludwigsburg nun wohl mindestens einen sogenannten Big-Point landen müssen, um die Playoffs zu erreichen, ist Patrick bewusst: „Wir müssen etwas nicht erwartetes schaffen. Zu glauben, dass dies ausgerechnet gegen Bamberg gelingt, wäre vermessen.“

Um im Kampf um die Playoff-Platzierungen nicht an Boden zu verlieren, muss die BG heute um 20.05 Uhr – das Duell wird live auf Sport1 gezeigt – in der Lokhalle also über sich hinaus wachsen. Zwei Punkte müssen her – egal wie. Ein phänomenaler Triumph über das unangefochten beste Team der aktuellen und abgelaufenen Saison wünscht sich sicherlich jeder, dem die Veilchen am Herzen liegen. So würde eindrucksvoll untermauert, dass mit den so inkonstant spielenden Veilchen im Meisterschaftsrennen doch zu rechnen ist. Selbst wenn es ein schmutziger und unansehnlicher, knapper Sieg werden sollte, würde sich vermutlich auch niemand beschweren.

Verlieren dürfen die auf Rang zehn liegenden Veilchen gegen den Liga-Primus eigentlich nicht, obwohl eines klar ist: Noch deutlicher hatte die BG in dieser Bundesliga-Spielzeit die Außenseiterrolle nur beim Hinspiel in der Stechert-Arena inne. Damals war sie Bamberg deutlicher unterlegen, als das 76:59 es auszusagen vermag.

„Bamberg läuft wie eine gut geölte Maschine“, beschreibt BG-Coach Patrick die Stärke der Brose Baskets. Bis auf Elton Brown und Mark Worthington hat der Double-Sieger alle Leistungsträger der Meistermannschaft gehalten. Trainer Chris Fleming baute nur den NBA-erfahrenen US-Amerikaner Reyshawn Terry (Dallas Mavericks) und dessen Landsmann Kyle Hines ein. „Bamberg ist ein europäisches Spitzenteam, das in der Euro-League Real Madrid, Unicaja Malaga und Olympiakos Piräus schlagen konnte. Ich denke, für uns ist es eine große Herausforderung, gegen Bamberg zu bestehen, aber auch etwas, was uns sehr motiviert“, betont Patrick.

Neu angesetzt ist inzwischen das Heimspiel der Veilchen gegen die abstiegsgefährdeten LTi Giessen 46ers. Die Partie des 29. Spieltags findet am Dienstag, 5. April, ab 19.30 Uhr in der Lokhalle statt.

Alle Veilchen-Fans, die heute nicht in der Lokhalle sein können, haben die Möglichkeit, am Tageblatt-Liveticker mitzufiebern: www.gt-liveticker.de

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