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Plesse-Damen gewinnen erstes Auswärtsspiel

Handball-Oberliga Plesse-Damen gewinnen erstes Auswärtsspiel

Und es geht auch in fremden Hallen. Mit ihrem ersten Auswärtssieg in der Handball-Oberliga schraubte die HSG Plesse-Hardenberg ihr Punktekonto auf 13:9 hoch, steuert in Sachen Klassenverbleib inzwischen im ruhigen Fahrwasser. Die Damen setzten sich beim TSV Burgdorf mit 31:27 (15:14) durch, so dass der TSV Tabellenschlusslicht bleibt.

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Elfmal erfolgreich fürs Burgenteam: Lisa Sander.

Quelle: Pförtner

Bovenden. Erstmals seit ihrem Aufstieg ging die HSG als Favorit in ein Auswärtsspiel, wurde der Rolle zunächst gerecht und erarbeitete sich eine Vier-Tore-Führung (10:6). Doch die Fehlerquote in der Offensive stieg an, leichtfertig und schnell wurden Bälle verloren. Burgdorf nutzte dies, lief einen Gegenstoß nach dem anderen und hatte beim 12:11 den Rückstand in eine Führung umgewandelt.

„Da fehlte bei uns fast gänzlich der Rückzug“, monierte Trainer Artur Mikolajczyk und notierte sich diesen Punkt für die Pausenansprache.

Ein weiterer war das Angriffsverhalten gegen die 6:0-Deckung der Gastgeber. „Wir müssen dann viel mehr in die Breite agieren“, forderte der Coach. Noch vor dem Halbzeitpfiff trugen seine Forderungen erste Früchte, denn die HSG drehte den Spieß wieder um und ging mit einer knappen Führung in die Kabine.

Aus der kamen die Damen mit neuem Schwung (24:20) und kontrollierten in der Folge die Begegnung. Wie schon in den vergangenen Partien konnte die HSG wieder in der zweiten Hälfte zulegen, auch spielerisch. „Wir haben da 20 Minuten guten Handball gespielt“, lobte Mikolajczyk. Doch Burgdorf ließ sich nicht abschütteln und bekam bei seiner Aufholjagd Unterstützung durch die Schiedsrichter.

„Die haben 50 Minuten gut gepfiffen und dann ihre Linie komplett verloren“, konnte Mikolajczyk nur den Kopf schütteln. „Fünf, sechs kritische Entscheidungen in der Endphase gegen uns“, hatte der Trainer gezählt. So geriet der fast schon sicher geglaubte Sieg noch in Gefahr.

Bis auf zwei Tore (29:27) schmolz der Vorsprung und durch ein sehr schnell angezeigtes Zeitspiel drohte der nächste Ballverlust. 90 Sekunden waren da noch zu spielen, Mikolajczyk beantragte die Auszeit. Am liebsten hätte er sich darin mit den Schiedsrichtern beschäftigt, doch er schaffte es, seine volle Aufmerksamkeit den Spielerinnen zu schenken. Die nächste Aktion wurde angesagt und auf dem Parkett mit Erfolg umgesetzt.

Lisa Sander, die eine starke Angriffsleistung zeigte, übernahm Verantwortung und stieß mit ihrem elften Tor die Tür zum Auswärtssieg weit auf, den wenig später Anja Becker mit dem 31. Treffer besiegelte.

„Das war ein wichtiger Sieg“, atmete Mikolajczyk durch, „den hat sich die Mannschaft mit einer geschlossenen Leistung verdient.“ Neben Sander heimste auch Torfrau Jana Teuchert ein Extralob ein, die hinter der guten Deckung wichtige Bälle parierte. – Tore HSG: Sander (11), Lapschies (5/5), Becker (4), Herale (3), Lath (3), Reimann (2), Strahlke (2), Nustede (1).

kri

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