Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Plesse-Hardenberg feiert höchsten Heimsieg gegen Burgdorf
Sportbuzzer Sportmix Regional Plesse-Hardenberg feiert höchsten Heimsieg gegen Burgdorf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:30 06.05.2013
Extra-Lob vom Trainer: Teresa Rettberg setzt immer wieder Akzente und trifft fünfmal. Quelle: Theodoro da Silva
Anzeige
Bovenden

Trotz des Sommerwetters hatten zahlreiche Zuschauer den Weg in die Halle gefunden und die wurden Zeuge, wie der Aufsteiger einmal mehr seine Heimstärke (12 Siege, zwei Niederlagen) unter Beweis stellte. Zufrieden zeigte sich auch Artur Mikolajczyk. „Wir wollten uns mit einem Sieg verabschieden, das ist uns gelungen. Ich denke, dass die Zuschauer ihren Spaß hatten“, resümierte der Trainer.

Sehenswerter Handball

Dass die Besucher gut gelaunt sehenswerten Handball genießen konnten, lag besonders an der HSG: sie kombinierte, war schnell auf dem Weg nach  vorn und ebenso schnell auch wieder zurück. Da jedoch auch der Gast das zeigte, was er konnte, entwickelte sich eine ansehnliche Partie, die von Beginn an von der HSG dominiert wurde, auch wenn anfangs der TSV durchaus mithalten konnte (3:1, 9:6). Weswegen Mikolajczyk lobende Worte für den Absteiger fand: „Burgdorf war uns körperlich unterlegen und hat in dieser Saison schon oft Lehrgeld zahlen müssen. Aber aufgegeben hat es sich nicht.“

Fehlen von Lapschies

Eine Einstellung, die auch die HSG oft zeigte, auswärts aber dennoch verlor. „Zu Hause ist vieles da, was auswärts gefehlt hat. Da können wir auch das Fehlen von Meike Lapschies besser kompensieren“, erklärt der Trainer. Eine Knieverletzung zwang die Rückraumspielerin zum Zuschauen, lediglich für einen Siebenmeter betrat sie das Feld. Den verwandelte sie in gewohnter Manier sicher.

Torgefahr ausgestrahlt

Mehr im Fokus standen aber andere Spielerinnen, wie die erneut treffsichere Lisa Sander oder auch Julia Herale, die glänzend Regie führte und auch selbst Torgefahr ausstrahlte. „Für Julia freut es mich besonders, der Weg zurück nach ihrer Verletzung war nicht einfach“, freute sich Mikolajczyk.

Lob vom Trainer

Ein Extra-Lob holten sich auch Teresa Rettberg, die immer wieder Akzente setzen konnte, und Torfrau Jana Teuchert, die nach ihrer Einwechslung überzeugte, ab. Kritikpunkte fand der Trainer nicht: Alle Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein, das Team zeigte guten Oberliga-Handball. „Es war ein versöhnlicher Abschluss“, zog der Trainer Bilanz, obwohl noch zwei Spiele anstehen. In Heidmark und in Lüneburg wird es wieder schwerer, doch vielleicht gibt der souveräne Erfolg Kraft und Mut.

HSG: Bühn, Teuchert – Sander  (10/1), Herale (6), Rettberg (5/1), Reimann (3), Lath (3), Salam (3), Becker (2), Strahlke (2), Lapschies (1/1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige