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RSV 05 stürmt mit 2:1 der Spitze entgegen

Fußball-Landesliga RSV 05 stürmt mit 2:1 der Spitze entgegen

Der RSV 05 macht im Kampf um die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga weiteren Boden gut. Während Spitzenreiter Freie Turner Braunschweig beim abstiegsbedrohten VfL Oker nicht über ein 2:2 hinauskommt, besiegt der RSV vor 480 Zuschauern an der heimischen Benzstraße den MTV Wolfenbüttel mit 2:1 (2:1).

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Kopfballduell: Der RSVer Daniel Washausen (gelbes Trikot) klärt vor dem Wolfenbütteler Sadik Balikci.

Quelle: Pförtner

Die Schwarz-Gelb-Grünen haben damit als Tabellenzweiter bei zwei Nachholspielen nur noch zwei Zähler Rückstand auf Braunschweig.

Die 05-Fans sehen bei bestem Fußball-Wetter kein berauschendes Spiel. Ein zäher Beginn wird lediglich dadurch aufgelockert, dass RSV-Torwart Dennis Koch bei einem Befreiungsschlag einen Lautsprecher kaputt schießt (10.). Bald schon kristallisiert sich aber heraus, dass Wolfenbüttel, das sein Heil in Kontern sucht, seinerseits bei hohen, steilen Bällen in die zentrale Defensive anfällig ist: Hossmang auf Kapitän Saciri, MTV-Keeper Pattberg klatscht dessen Schuss ab, und Torjäger Özkan Beyazit schießt am leeren Tor vorbei (15.). Eine Minute später eine ähnliche Szene: Hossmang lang auf Beyazit, der diesmal drüber schießt.

Eine fast identische Situation gibt es in der 23. Minute, doch erst in der 28. Minute klingelt es: Langer Ball von Keeper Koch auf Beyazit, der den Patzer seines Gegenspielers diesmal eiskalt ausnutzt – 1:0. Wie aus dem Nichts kommt Wolfenbüttel kurze Zeit später mit der ersten Chance des Spiels zum Ausgleich. Das Tor wird Freistoßschütze Tuzlak gut geschrieben, sein Ball berührt im Gedränge vor dem RSV-Gehäuse aber noch die Stirn eines 05ers (31.).
Der Gastgeber steckt den Schock schnell weg, baut nun Druck auf und wird schnell belohnt. Einen langen Ball von Horst legt Beyazit mit der Brust für Saciri ab, der sowohl seinen Gegenspieler als auch Pattberg aussteigen lässt – der schönste Angriff des Spiels führt zum verdienten 2:1 (40.).

Haben auf Seiten des Gastgebers bis dato neben Saciri die Innenverteidiger Hossmang und Horst sowie Förtsch überzeugt, wird die zweite Hälfte zur reinen Erol-Saciri-Show: Der Kapitän ist scheinbar überall zu finden, bindet regelmäßig drei Gegenspieler und initiiert trotzdem gefährliche Angriffe. Erst eine gelb-rote Karte stoppt ihn – für ein Allerweltsfoul eine zu harte Sanktion. Womöglich ist Saciri aber auch noch verbal aktiv geworden. Nachvollziehbar ist demgegenüber Gelb-Rot für Förtsch in der Nachspielzeit, zu lasch Gelb für den Wolfenbütteler Sondergeld, der Förtsch kurz nach dessen Foul übel zu Boden checkt.

In sportlicher Hinsicht versäumt es der RSV 05 in der zweiten Hälfte, bei seinen wenigen Chancen den Sack zuzumachen. So muss der Anhang bei Tuzlaks Freistoß an die Latte noch ein wenig zittern (78.).

„Die Freistöße von denen sind saugefährlich. Wir müssen in der zweiten Halbzeit einfach das dritte Tor nachlegen“, sagt RSV-Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth nach dem umjubelten Schlusspfiff. Lob hat er für die Stürmer Saciri und Beyazit übrig, weil sie sich auch effektiv an der Abwehrarbeit beteiligt hätten. „Das haben sie toll gemacht.“ Was ihm momentan an seiner Mannschaft besonders gut gefalle, sei der Teamgeist. „Der Verbund passt einfach, man will sich gegenseitig helfen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.“

RSV : Koch – Washausen, Horst, Hossmang, Huck – Kazan (72. Brudniok), Förtsch, E. Beyazit, Siric (80. Strauß) – Saciri, Ö. Beyazit (90. T. Zekas). – Tore: 1:0 Ö. Beyazit (28.), profitiert nach langem Ball von Patzer seines Wolfenbütteler Gegenspielers und schiebt den Ball lässig ein; 1:1 ET (31.), Spielgerät tropft bei einem Freistoß im Getümmel vor dem eigenen Tor von der Stirn eines RSVers in die Maschen; 2:1 Saciri (40.), wird von Beyazit bedient und lässt Gegenspieler sowie Keeper keine Chance.

Von Eduard Warda

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