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RV Möwe engagiert sich

Turnier, Probetraining und Bühnenauftritt bei GT-Sportschau RV Möwe engagiert sich

Die Radballer des RV Möwe Göttingen sind Stammgast bei den Sportwochen im „Kauf Park“. Auch vom 18. August bis zum 9. September stellen sie ihren Sport vor, organisieren sogar ein Turnier auf der Freifläche.
„Wir sind zum fünften Mal dabei, waren seit 1999 jedes Mal am Start“, erzählt der Vorsitzende Uwe Thöle.

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Quelle: Kracht

Göttingen. . Gerade einmal 13 aktive Spieler zählt sein Verein, hinzu kommen sechs passive Mitglieder. „Für uns ist die Teilnahme ein Kraftakt, einige Spieler nehmen Urlaub, um dabei sein zu können.“

Verzichtet hat der seit 113 Jahren existierende Radsportverein bei der fünften Auflage allerdings auf eine Präsentationsfläche. „Da haben immer unsere älteren Mitglieder gesessen, die sind inzwischen aber 80 Jahre alt. Das können wir ihnen nicht mehr zumuten, zwei Wochen täglich dort zu sitzen“, sagt Thöle.

Er und seine Mitstreiter konzentrieren sich daher auf die sportlichen Aktivitäten. Vierstündige Trainingseinheiten werden auf dem Turniercourt angeboten, gleich am Eröffnungstag (Montag, 28. August) zwischen 16 und 20 Uhr können Neugierige sich auf die Fahrräder ohne Rücktritt und Bremse setzen.

„Viele denken, dass es so einfach sei, dieses Sportgerät zu beherrschen. Nicht jeder, der Fahrrad fahren kann, kann auch gleich Radball spielen. Es dauert, bis sich Erfolgserlebnisse einstellen.“

Ein vierstündiges Turnier haben die Göttinger Möwen – mit „w“ – organisiert. Sie schicken ihre Ober- und Landesliga-Mannschaft ins Rennen. Zugesagt haben auch zwei Obernfelder Teams, darunter die Erstliga-Vertretung der Eichsfelder, der Zweitligist Kassel-Nordshausen und eine Mannschaft vom Namensvetter Möve Bilshausen.

Die erfolgreichen Radpolo-Spielerinnen von Stahlross Obernfeld werden zwischendrin ihren Sport vorstellen. Außerdem werden die Göttinger Radballer Teil des Bühnenprogramms im „Kauf Park“ sein. Am Mittwoch, 6. September, gehört die Fläche von 17.30 bis 18 Uhr den Sportlern.

Dominiert wurde der Radball in Göttingen in den vergangenen Jahrzehnten von zwei Familien. Der Thöle-Clan wurde nach 20 Jahren von den Männern der Familie Voss abgelöst. „Wir kooperieren sehr stark mit den Vereinen aus der Umgebung, trainieren zusammen und unterstützen uns“, sagt Uwe Thöle, der in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist.

Fahrten bis nach Osnabrück, in die Nähe Bremens und Oldenburg sind bei Liga-Spielen keine Seltenheit. 25 bis 30 Wochenenden ist der 50-jährige Vorsitzende in Sachen Radball unterwegs – allerdings nicht mehr aktiv auf dem Rad. Großen Zulauf erwartet er für seinen Verein nach den Sportwochen nicht.

„Es sind immer mal ein paar Leute anschließend gekommen, aber selten geblieben. Wir sind eine absolute Randsportart, und bei dem Angebot in Göttingen haben wir es schwer.“ Dennoch ist es für den Vorsitzenden „Ehrensache“ bei der GT-Sportwoche dabei zu sein: „Wir wären doch blöd, wenn wir diese Chance nicht nutzen würden.

Allerdings finde ich zwei Wochen fast zu lang für solch einen kleinen Verein wie unserer einer ist. Es stehen ja doch immer dieselben Menschen bereit zum Helfen.“ Interessierte können auch beim Training montags ab 19 Uhr in der Sporthalle der Hermann-Nohl-Schule (Tilsiter Straße) vorbeischauen, Fahrräder stellt der Verein.

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