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Regional Radball-Bundesliga: Stahlross Obernfeld mit zwei Teams
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00:17 20.01.2013
Zu einer solchen Situation wird es am morgigen Sonnabend kommen: Die Routiniers des RV Stahlross Obernfeld, Manuel und André Kopp (grüne Trikots), treffen auf die Erstliga-Aufsteiger Julian (links) und Raphael Kopp (rechts). Quelle: Thiele
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Obernfeld

Drei von den Kopps sind miteinander verwandt: Manuel und Julian sind Brüder, André ist ihr Cousin. Einzig Raphael gehört nicht zur eigentlichen Familie. „Er wohnt aber bei uns in der gleichen Straße“, scherzt Manuel Kopp, der mit André antritt. Julian und Raphael bilden als Aufsteiger das zweite Gespann.

Für die „großen“ Kopps ist eine Bundesliga-Saison normalerweise nichts Neues mehr, aber die jetzige Konstellation ist natürlich schon eine ganz besondere. Gleich im zweiten Spiel des Tages treffen die beiden Kontrahenten aufeinander.  „Natürlich gehen wir als Favoriten ins Spiel, was es aber keineswegs einfacher macht, denn es gibt keine Mannschaft, die wir so gut kennen wie Julian und Raphael, und umgekehrt die uns natürlich auch“, erläutert Manuel Kopp.

Manuel Kopp

Unzählige Trainingseinheiten haben die Freunde miteinander absolviert. Dabei haben die „kleinen“ Kopps leistungsmäßig immer mehr zu den Routiniers aufgeschlossen. „Sonst war es immer so, dass wir die Trainingsspiele immer klar gewonnen haben. Inzwischen hat es sich so entwickelt, dass die Spiele immer enger werden, teilweise Julian und Raphael auch gewinnen.“

Enge Kiste

Die gegenseitigen Tipps werden zumindest beim ersten Spiel morgen ausbleiben, denn dann wollen beide Obernfelder Mannschaften nur eines, nämlich die Punkte. „Es wird bestimmt eine ganz enge Kiste und sehr spannend. Wir freuen uns auf jeden Fall darauf“, so der Obernfelder Teamsprecher, der mit seinem Vereinskameraden natürlich auf eine volle Halle hofft, denn ein Erstliga-Heimspieltag mit zwei einheimischen Teams hat es noch nie gegeben.

André Kopp

Die Voraussetzungen, mit denen die Eichsfelder in die Saison starten, sind verständlicherweise schon sehr unterschiedlich. Der RV Stahlross Obernfeld I (Manuel&André) möchte am Ende einen Platz unter den ersten fünf Teams belegen, während der RV Stahlross Obernfeld II (Julian&Raphael) sich erst an die neue Liga gewöhnen muss.

Für die beiden ist es zum Auftakt ein extrem schwerer Spieltag, denn neben der eigenen „Verwandtschaft“ warten mit dem RMC Stein und dem SV Ehrenberg  zwei renomierte Bundesliga-Clubs, die über jede Menge Erfahrung verfügen. Darüber hinaus treffen die Obernfelder auf KSC Leipzig, gegen die sie zwar im Deutschlandpokal verloren haben, aber dabei auch sehr viel Pech hatten, durchaus auf Augenhöhe waren.

Julian Kopp

Ein Wunsch: Kein verpatzter Start

Manuel und André Kopp wollen eines auf jeden Fall vermeiden, nämlich den Saisonstart wie im vergangenen Jahr verpatzen. Viel Zeit, um sich zu regenerieren, hatten die Cousins allerdings nicht. Bis Anfang Dezember waren sie im Welt-Cup eingebunden, spielten dann Ende Dezember noch ein Turnier, hoffen aber dennoch, am Sonnabend voll auf der Höhe zu sein. „Es wäre nicht schlecht, wenn wir sieben Punkte holen würden“, wünscht sich Manuel Kopp.

Raphael Kopp

Den letzten Feinschliff konnten sich die Obernfelder am vergangenen Wochenende beim Nationalkader holen. Dort war im übrigen auch der RV Obernfeld II dabei, der eine Einladung erhielt, da ein anderes Team ausgefallen war. Die Ausgangsvoraussetzungen sind also für beide Teams gleich.

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