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Regional Radball: Halbfinale des Deutschland-Pokals
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00:17 04.02.2013
Vereinsinternes Duell: Manuel (l.) und André Kopp (r.) treffen erneut auf ihre Teamkameraden Julian (Mitte) und Raphael Kopp. Quelle: HS
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Obernfeld/Leipzig

Die Chancen stehen dabei nicht schlecht, denn von den sechs Vertretungen, die in der sächsischen Metropole an den Start gehen, kommen vier weiter. „Unser Ziel ist es, sich mit beiden Teams zu qualifizieren und am Finale teilzunehmen, das haben wir noch nie geschafft“, erläutert Teamsprecher Manuel Kopp. Neben dem internen Duell Obernfeld I gegen II kommt es für die Kopp-Duos außerdem zu den Begegnungen mit den Gastgebern, dem SV Ehrenberg, RSG Ginsheim und dem RSV Münster.

Gleich im ersten Spiel steht in der Sporthalle an der Breitschuhstraße der vereinsinterne Vergleich und damit die Neuauflage des Spiels von vor zwei Wochen auf dem Spielplan. Am ersten Spieltag der 1. Bundesliga setzten sich die noch etwas routinierteren André und Manuel in eigener Halle gegen Julian und Raphael mit 3:1 durch.

„Das war ein enges Spiel, und das erwarte ich in Leipzig auch“, prognostiziert Manuel Kopp. „Wir gehen zwar als Favorit in die Partie, wissen aber auch, dass es nicht so leicht werden wird.“ Insgesamt, so Obernfelds Teamsprecher, seien Ehrenberg und Obernfeld I leicht favorisiert. „Wir wissen aber auch, dass man an einem schlechten Tag schnell mal ausscheiden kann. Ich hoffe nicht, dass uns das passiert und wir das Halbfinale unbeschadet überstehen.“

Obernfeld II, Leipzig, Ginsheim und Münster sieht Kopp leistungsmäßig dicht zusammen und erwarte deshalb auch einen spannenden Kampf um die Plätze, die den Sprung ins Finale garantieren.

Gastgeber KSC Leipzig bezwangen Manuel und André Kopp in der Bundesliga zuletzt souverän mit 10:2. „Durch den Heimvorteil sind die Leipziger aber diesmal stärker einzuschätzen“, warnt Manuel Kopp. Auf die Hausherren treffen die Obernfelder aus Team eins indes erst im letzten Spiel. Zuvor geht es zunächst gegen den SV Ehrenberg.

Gegen eine ergebnismäßige Wiederholung des letzten Aufeinandertreffens hätten André und Manuel sicher nichts einzuwenden. In der Obernfelder Schulturnhalle behielten sie gegen den Deutschen Vizemeister des Vorjahres zuletzt mit 3:1 die Oberhand, allerdings erwiesen sich Mike Schroeter und Rico Rademann dabei als starke Kontrahenten.

Ginsheim, die als Sechstplatzierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison den Sprung zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft nur ganz knapp verpassten, sei unangenehm zu spielen, weil sie „taktisch sehr klug agieren“, so Manuel Kopp. Auf Roman Müller und Florian Reichert treffen Julian und Raphael Kopp in ihrer zweiten Tages-Partie, während Manuel und André nach dem Auftaktmatch zunächst Ehrenberg erwarten und sich anschließend dem RV Münster stellen müssen.

Das Duo aus Nordrhein-Westfalen hat sich über den Landespokal qualifiziert und tritt, im Gegensatz zu den anderen Halbfinalisten, nicht in einer festen Liga an. 

Den sehr routinierten Olaf Wille und Willi Sattler, die früher zur nationalen Spitze gehörten, traut Manuel Kopp dabei einiges zu: „Dass sie das Halbfinale erreicht haben, war schon etwas überraschend. Auch wenn sie mittlerweile eher zum Spaß spielen, kann man ihnen zutrauen, dass sie es packen, denn sie haben sich bereits gegen andere Bundesligisten durchgesetzt.“

Im anderen Halbfinale, das zeitgleich in Esslingen ausgetragen wird, kämpfen Gärtringen I und II,  Oberesslingen, Waldrems, RMC Stein und der SV Eberstadt um die Qualifikation für das Deutschland-Pokal-Finale. Auch hier kommen die besten vier Mannschaften  weiter.

Von Christian Roeben

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