Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Radrennen: Tuspo Weende hofft auf mehr Elitefahrer

Alles neu Radrennen: Tuspo Weende hofft auf mehr Elitefahrer

Zehn Jahre in Folge wurde das Altstadtrennen im Zentrum Göttingens ausgetragen. In diesem Jahr wird die Radsport-Veranstaltung erstmals im Nordbereich der Universität stattfinden. „Jetzt geht es praktisch rund um die Physik“, sagt Holger Buch, Abteilungsleiter des ausrichtenden Vereins Tuspo Weende.

Voriger Artikel
Frauenhandball-Oberliga: Plesse-Hardenberg nach Lüneburg
Nächster Artikel
Göttinger Tennisclub siegt im Derby gegen TSC Göttingen

Raus aus der Stadt an den Nord-Campus: Aus dem Alstadtrennen wird das „Rennen um die Norduni“.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Auf einem 950 Meter langen Rundkurs mit Start und Ziel auf der Goldschmidtstraße werden die Pedaleure beim „Radrennen rund um die Norduni“ um Platzierungen sprinten.

Auf den ersten Blick erscheint der Ortswechsel unverständlich: Schließlich war das Flair in der Innenstadt unvergleichlich, die Zuschauerresonanz gegeben – und auch die Rennevaluation durch den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) durchweg positiv.

„Planung und Durchführung wurden von Jahr zu Jahr besser“, unterstreicht Buch.

„Das Problem war jedoch, dass wir in den Eliterennen rückläufige Teilnehmerzahlen verzeichnet haben.“ Eine Entwicklung, die er auf das Sturzrisiko in der engen Zieleingangskurve zurückführt.

Bester Asphalt und gute Infrastruktur

Aus diesem Grund musste eine neue Strecke her, welche vor allem in puncto Sicherheit überzeugt. „Sonst hätten wir uns ja ins eigene Fleisch geschnitten.“

Auch Strecken, etwa entlang der Schillerwiese oder der Brüder-Grimm-Allee, seien in Betracht gezogen worden. „Da erreichst du aber auf der Abfahrt 70 Stundenkilometer – das kannst du nicht bringen“, erklärt Buch.

Hingegen spräche für das neue Rennareal auf dem Nordcampus neben wenigen Gefahrenstellen auch bester Asphalt sowie eine gute Infrastruktur.

Tuspos Topfahrer Julian Sinske sieht einen weiteren positiven Aspekt: „Der neue Kurs dürfte für die Zuschauer reizvoll sein, da vom Zielbereich aus fast die halbe Strecke einzusehen ist.“

Neben vielen Zuschauern wünschen sich die beiden Tusporaner für den Wettkampftag vor allem attraktive Teilnehmerfelder.

„Genaueres wird nicht verraten"

Um diese zu erreichen, wurde auch der Renntermin verschoben: In der Vergangenheit im September ausgetragen, findet das Rennen in diesem Jahr mitten in der Saison statt.

Keinerlei Gedanken um die Teilnehmerzahlen brauchten sich in der Vergangenheit die Nachwuchsrennen zu machen. Eingeleitet wird der Renntag ab 10 Uhr mit dem Eliterennen für C-Fahrer.

Am Mittag gehen dann die Fahrer ohne Rennlizenz an den Start. Zunächst die Erwachsenen, ab 14 Uhr beim GooSF-Nachwuchscup die Jüngsten. Für Kinder unter sechs Jahren gibt es eine Rabenladen-Runde.

Der Startschuss zum Hauptrennen um den Preis der Brauerei Hütt fällt um 14.30 Uhr. Die blau-weißen Tuspo-Farben wollen über 65 Kilometer die beiden Sinske-Brüder hochhalten.

Während Yannick in dem A/B/C-Rennen 2012 bereits Zweiter wurde, verrät sein Bruder Julian mit einem Augenzwinkern: „Wir werden eine Bruder-Taktik aufstellen – aber Genaueres wird nicht verraten.“ Die Strecke dürfte vor allem Sprintern liegen, vermutet der A-Fahrer.

Von Timo Holloway

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
19.01.2018 - 15:11 Uhr

Es ist das traditionelle Hallenturnier des FFC Renshausen: Der Ladies-Winter-Cup 2018 wird am Wochenende in Duderstadt in der BBS-Sporthalle ausgerichtet.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen