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Rogalskis goldenes Händchen bringt die Wende

Frauenvolleyball-Regionalliga Rogalskis goldenes Händchen bringt die Wende

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben ihr erstes Erfolgserlebnis im neuen Jahr verbucht. Das Team von Trainer Frank Rogalski gegen den SV Wietmarschen mit 3:1 und hat sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

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Quelle: Heller

Die Partie begann zäh. Nach ausgeglichenem Verlauf entschied Wietmarschen den ersten Satz mit 26:24 für sich. Weende wirkte nun völlig verunsichert und lag auch im zweiten Durchgang schnell 10:18 hinten. Doch Rogalski bewies ein goldenes Händchen bei seinen Spielerwechseln, brachte Mittelangreiferin Alexa Rüther, die mit einer Aufschlagserie und sieben Punkte in Serie Tuspo wieder ins Spiel zurückbrachte. Nach hart umkämpften Ballwechseln hatte Weende im zweiten Satz mit 25:23 das bessere Ende für sich.

Nun brach das junge Wietmarscher Team regelrecht auseinander. Speziell am Netz dominierte Weende nach Belieben, setzte durch Pieper, Rinke und Müller mehrere Blockpunkte. Das 22:15 erzielte Annabelle Arlt mit einem spektakulären Angriff, der 25:16-Satzgewinn war völlig ungefährdet. Doch statt mit der 2:1 Satzführung im Rücken sicher zu spielen. agierten die Weenderinnen im vierten Satz anfangs wieder fahrig. Wietmarschen bäumte sich gegen die drohende Niederlage auf und führte mit 13:8. Doch am Netz war Tuspo den Gästen überlegen, erkämpfte sich durch gelungene Block- und Offensivaktionen den 16:16 Ausgleich und holte sich den spannenden Satz mit 25:23.

Beim 3:1-Erfolg gewann Weende zwar keinen Schönheitspreis, doch Moral und Kampfkraft waren beeindruckend. „Satz eins gewinnen wir etwas glücklich, im zweiten führen wir mit 18:10. Danach bauen wir den Gegner durch eigene Fehler klassisch wieder auf. Gewinnen wir auch den zweiten Satz, gehen wir hier als Sieger vom Feld. Dass Weende den zweiten Satz drehen konnte, hatte vorentscheidenden Charakter“, ärgerte sich Gästecoach Michael Haarmann.
„Mein Team hat in der Woche sehr gut trainiert und sich nun die Belohnung dafür abgeholt. Sagenhaft war die Unterstützung durch unser Publikum, ich denke in den knappen Sätzen hat der Heimbonus uns enorm geholfen.

Außerdem haben heute meine Wechsel gut gegriffen, es hat nicht die erste Sechs gewonnen, sondern alle Spielerinnen. Der Sieg war für uns sehr wichtig, dadurch können wir Selbstbewusstsein tanken“, freute sich Rogalski über den Erfolg gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. In der Tabelle haben nun alle Teams von Platz fünf bis Platz acht acht Pluspunkte, der Kampf um den Klassenverbleib könnte spannender kaum sein.

Von Peter König

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