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Regional Rosdorf-Grone fährt achten Heimsieg ein
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00:16 23.01.2013
Erzielt gegen Liebenau sechs Treffer für die HG Rosdorf-Grone: Marlon Krebs. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Glückwünsche und Blumen gab es bereits vor dem Spiel –  von Teammanager Rainer Mündemann für Simon Eichhorn. Der Torhüter ist Vater eines Jungen – Johann – geworden.

„Der Sieg war nie in Gefahr. Wir haben am Anfang wenig Tore zugelassen“, unterstrich HG-Rückraumspieler Gerrit Kupzog, der nach zehn Minuten bereits das 5:0 markierte. Zuvor hatten bereits Torjäger Aaron Frölich mit drei Treffern und Niklas Knust den Grundstein zum Erfolg gelegt. Schlussmann Julian Krüger parierte beim 3:0 einen Siebenmeter und trug ebenso frühzeitig zum späteren Heimsieg bei.

„Wir haben gut gespielt. Bohnhoff hat im Mittelblock eine starke Abwehr organisiert“, freute sich Trainer Jaissle. Hingegen war Tobias Naumann, Spielertrainer der Gäste, nach dem beeindruckenden 38:28-Heimsieg gegen den MTV Warberg diesmal sehr enttäuscht. „Wir haben uns zu sicher gefühlt, obwohl wir wussten, dass Rosdorf-Grone zu Hause eine Macht ist. Dem Spiel wollten wir noch eine Wende geben. Das haben wir aber an diesem Tag nicht geschafft.“

Kein Wunder: Die HG hielt den nach einer Studienveranstaltung in letzter Minute angereisten und erst nach zehn Minuten ins Spiel gekommenen Torjäger Malte Grabisch (7/3 Treffer) und seine Nebenleute recht gut in Schach und bot trotz zwischenzeitlich kleiner Konzentrationsschwächen „über 55 Minuten guten Handball“, lobte Trainer Jaissle. „Die letzten fünf Minuten vergessen wir einfach“, zog ein insgesamt positives Fazit.

Der HG-Express machte über weite Strecken der Begegnung Tempo, führte mit 12:3 (21.), 23:13 (30.) und 29:18 (54.). Als der Coach dann in der Schlussphase durchwechselte und die gesamten Bankspieler auf das Parkett schickte, erzielte der Gast fünf Tore in Folge und betrieb damit noch Ergebniskosmetik. „Der Sieg spricht für unsere Heimqualitäten. Wir sind in unserer Halle einfach eine Macht“, sagte der sechsfache Torschütze Marlon Krebs.

Der Erfolg in eigener Halle war zugleich Einstimmung auf das Derby am 2. Februar gegen den punktgleichen Northeimer HC (ebenfalls 20:12 Punkte). Northeim unterlag beim MTV Vorsfelde mit 20:22.

HG: Krüger, Eichhorn – Kupzog, Krebs, Knust (je 6), Frölich (5), Brandes (3/2), Bohnhoff, Grewe (je 2), Osei-Bonsu, Molzahn, Ruck, Rosenthal

nd

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