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Regional Rosdorf-Grone und Geismar verlieren mit jeweils 38 Gegentoren
Sportbuzzer Sportmix Regional Rosdorf-Grone und Geismar verlieren mit jeweils 38 Gegentoren
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15:34 02.12.2018
HGRG-Spieler Lasse Messerschmidt beim Wurf. Quelle: heller_p
Rosdorf

Beide Klubs stehen nach elf Spieltagen mit jeweils neun Niederlagen weiterhin auf den beiden Abstiegsplätzen. Am kommenden Sonnabend erwartet die HG Rosdorf-Grone im Kreisderby beim Spitzenreiter TV Jahn Duderstadt ein weiterer dicker Brocken.

HG Rosdorf-GroneHSG Rhumetal 29:38 (11:17)

Im letzten Heimspiel des zu Ende gehenden Kalenderjahres erzielte Marvin Hornig mit dem finalen Treffer das 250. Saisontor der Gastgeber. „Mich freut zwar, dass wir 29 Treffer erzielt haben. Dagegen nerven mich 38 Gegentore“, gab Trainer Markus Wuttke seine Gefühlslage zu Protokoll. Sein Gegenüber Sascha Heiligenstadt feierte nach nunmehr 11:1 Punkten in Folge ein „vermeintlich leichtes Spiel, in dem wir zum Ende der ersten Halbzeit unsere stärksten zehn Minuten hatten.“

8:8 hieß es noch nach 18 Minuten, ehe die Rhumetaler auf 18:11 davonzogen und damit den Grundstein zum Erfolg legten. Die HG Rosdorf-Grone war wieder einmal eingebrochen. Mit zu leichten Fehlern im Angriff wurden die Gastgeber ausgekontert und verloren bis zur Pause völlig die Linie.Wir waren in der Abwehr nicht mehr gut genug und haben zu viele einfache Tore zugelassen“, ärgerte sich Sebastian Kutz: „Damit haben wir uns also wieder einmal selbst geschlagen.“ Und immer wieder von Woche zu Woche das gleiche: „Rund 20 Minuten läuft es gut, dann ist auf einmal Sand im Getriebe“, haderte Rückraumspieler Till Herthum. „Eigentlich hat Rosdorf-Grone ein gute Truppe mit Potenzial, die nur strukturierter zusammenspielen muss“, befand der 35-jährige HSG-Torjäger Benjamin Jentsch, der noch vor rund zehn Jahren für die HGRG spielte. Der Gästecoach Sascha Heiligenstadt verstärkte auf seine Weise die Streicheleinheiten für die Hausherren: „Auch ich glaube nicht, dass diese Mannschaft absteigt. In der Rückrunde wird sie sich finden, und so mancher Gegner wird dann noch in Rosdorf Probleme bekommen.“

HG: Hornig (5), Breitmeyer, Laske, Schulz (je 4), Klockner (4/1), Herthum, Kurz, Kutz (je 2), Messerschmidt, von Gfug (je 1)

HSG: Fischer (8), Zimmermann (7/1), Jentsch (7/2), Falkenhain (3), F. Kreitz, Stolle (je 2), Strohschneider (2/1), B. Kreitz, F. Kreitz (je 1)

MTV Geismar – SG VfL Wittingen/Stöcken 26:38 (16:21)

Trainer Dominik Kemke schüttelte nur mit dem Kopf. „So dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Wir haben gänzlich ohne Abwehr gespielt.“ Was der Gegner mit zunehmender Spielzeit durch viele freie Würfe zu seinen Gunsten nutzte und die ersten Auswärtspunkte einheimste. Dabei führte der MTV noch 8:6 (10.), ehe bereits kurz darauf der Gast mit 14:9 (20.) die Wende einleitete und in der Folge seine beiden ersten Auswärtspunkte einheimste. Da waren auch die heimischen Torhüter völlig machtlos. Eine Entschuldigung für den misslungenen Auftritt kam von Florian Werkmeister: „Für unsere Fans tut es uns natürlich riesig leid, eine solche Leistung abgeliefert zu haben.“

MTV: Schliesing (6), König (5), Förster (3), Germershausen, Heise, Kupsch, Zosel (je 2), Werkmeister (2/2), Kempernolte, Schmidt (je 1) - Beste Werfer der Gäste waren Kochale (9) und Schmidt (7)

Erstligist TBV Lemgo in Göttingen

Wiedersehen mit dem Handball-Erstligisten TBV Lemgo Lippe: Die Ostwestfalen bestreiten während der WM-Pause in Göttingen ein Freundschaftsspiel beim Verbandsligisten HG Rosdorf-Grone. Anpfiff ist am Freitag, 11. Januar 2019, um 19 Uhr in der Sparkassen-Arena. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen haben erst vor wenigen Tagen Dani Baijens vom Ligakonkurrenten SG Flensburg-Handewitt bis 2021 verpflichtet. Mit dem 20-jährigen Niederländer will der TBV in dieser Saison noch einen einstelligen Tabellenplatz anstreben. Bereits im Sommer 2010 hatte der TBV Lemgo Lippe als einstiger Europacupsieger in der damaligen Godehardhalle vor rund 1000 Zuschauern ohne fünf Nationalspieler ein Vorbereitungsspiel 50:18 (23:5) gegen die HG Rosdorf-Grone gewonnen. Bei den Gastgebern stach damals der heutige HG-Trainer Marcus Wuttke mit bemerkenswerten Toren hervor.

Von Ferdinand Jacksch

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