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Rückschlag für Sparta im Kampf um Meisterschaft

Frauenfußball-Oberliga Rückschlag für Sparta im Kampf um Meisterschaft

Freud und Leid liegen dicht beieinander in der Frauenfußball-Oberliga: Der Tabellenzweite  Sparta, musste nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen Spitzenreiter Ahlten nun einen Rückschlag in Wolfsburg hinnehmen. Dagegen vermeldete der Dritte, die SG Holtensen, einen Heimsieg.

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Starkes Spiel über die rechte Seite: Juliane Jühne (vorne) bereitete mehrere Chancen der SG Holtensen vor.

Quelle: Swen Pförtner

SG Holtensen/Elliehausen – SV Bad Lauterberg 2:0 (1:0). Gegen den Tabellenvorletzten haben sich die auf Platz drei rangierenden Holtenserinnen schwerer getan als vermutet. Auf dem Kunstrasenplatz der BSA am Greitweg kamen die Holtenserinnen nur schwer in Tritt. Gente – der besten Spielerin des Tages – gelang zwar die frühe Führung, doch diese brachte kaum Sicherheit. „Wir hatten einige Probleme mit den langen Bällen der Bad Lauterbergerinnen“, sagte SG-Trainer Thomas Hellmich. 

Die daraus resultierenden Chancen der Harzerinnen nutzte SG-Torfrau Schocke aber um sich auszuzeichnen. „Wir haben eigentlich recht gut über die Außen gespielt, aber unsere gefährlichen Hereingaben konnten unserer Stürmerinnen einfach nicht verwerten“, kritisierte Hellmich. Die Pause nutzte der Coach, um von Viererkette auf zwei Verteidiger plus Libera umzustellen. „Das hat uns mehr Sicherheit gegeben. Bad Lauterberg hatte fortan keine Torchancen mehr“, so Hellmich. Das erlösende 2:0 ließ aber noch eine Weile auf sich warten und war ein „glückliches Billard-Tor“. – Tore: 1:0 Gente (7.), 2:0 Tuchelt (72.).  

Schwache zweite Halbzeit

VfL Wolfsburg II – Sparta 5:3 (0:1). „Das war nach dem tollen Sieg gegen Ahlten ein großer Schritt zurück“, lautete die Bilanz von Sparta-Trainer Marko Weiss, dessen Team zwar Tabellenzweiter ist, aber dem Spitzenreiter nun in der Punkt- und Tordifferenz hinterherläuft. Eine Halbzeit lang sah es gut für die Göttingerinnen aus, ehe sich das Blatt nach der Pause wendete. Die spielerisch starken und ballsicheren Gastgeberinnen spielten aggressiver (Weiss: „Aber nicht unfair“), im Mittelfeld überließen die Spartanerinnen ihnen viel zu viele Räume. Hinzu kam, dass Torhüterin Holst, laut Weiss, „einen schlechten Tag erwischt hatte“ und „bei hohen Bällen nicht gut aussah“. Dadurch fielen immerhin drei der fünf Gegentreffer.

Der Sparta-Trainer verschwendet im Moment keine Gedanken mehr an die Meisterschaft, für ihn gilt es, sich nach hinten abzusichern, um nicht im Mittelfeld der Tabelle zu versinken. „Wir sind momentan einfach zu unkonstant, können so nicht um den Titel mitspielen. – Tore: 0:1 Liske (40.), 1:1 (55.), 2:1 (60.), 2:2 Liske (65.), 3:2 (70.), 3:3 Schlieper (73.), 4:3 (85.), 5:3 (90.).

                                                                                     Von Katrin Lienig und Mark Bambay

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