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Regional Rugbyspieler treten bei Sport Meets Music auf
Sportbuzzer Sportmix Regional Rugbyspieler treten bei Sport Meets Music auf
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07:02 25.04.2018
Treten bei Sport Meets Music in Göttingen auf: Rugbyspieler Fabian Mierisch, Jonas Weise und Bertram Echternach (v.l.) vom SC Weende Göttingen. Die Veranstaltung wird vom Stadtsportbund organisiert, deren Vorsitzender Andreas Gruber (rechts) ist. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

„Ein tolles Match“, sagt Rugbyspieler Bertram Echternach. Und meint damit kein Rugby-Spiel, sondern das „Match“ (englisch: zusammenpassen) von der Sportart Rugby und der klassischen Musik, zu welcher die Spieler bei Sport Meets Music auftreten werden. Das passt zusammen, findet er. Wieso, erklärt sein Teamkollege Fabian Mierisch: „Wenn man beim Rugby durch die Reihen läuft, hat das etwas Harmonisches, Tänzerisches“. Rugby sei außerdem ursprünglich ein elitärer Sport, die Sportart komme aus den englischen Internaten. Auch klassische Musik gilt im Verhältnis zu anderen Musikgenres wie Rap oder Hip-Hop eher als elitär.

Mierisch: Sportart Rugby hat falsches Image

Die Sportart habe ein falsches Image, meint Mierisch weiter. „Wir sind auf dem Feld manchmal rabiat, aber sonst sehr freundschaftlich, auch zwischen den Teams“, meint er. Das habe er beim Fußball beispielsweise auch anders erlebt. Außerdem gehe es im Spiel nicht darum, möglichst brutal zu sein, sondern auch um einen harmonischen Spielfluss. „Harmonie im Team ist sehr wichtig“, sagt der 24-jährige Mierisch.

So gebe es beispielsweise während des Spiels auch bestimmte Figuren, erklärt der 21-jährige Jonas Weise, ebenfalls Spieler der Rugby-Mannschaft des SC Weende. Eine davon sei das sogenannte „Line-out“, erklärt Mierisch. Der Einwurf geschehe durch eine Hebefigur, bei der zwei Spieler einen weiteren hochheben, der den Ball einwirft.

Sport Meets Music: Harmonisches Rugby zeigen

Mit solchen Figuren oder Passübungen, die über Kreuz gehen, wollen die Rugbyspieler auch bei der Sport-Meets-Music-Aufführung arbeiten. „Das hat dann was von einem Tanz“, sagt Mierisch. Nicht umsonst heiße beispielsweise eine Schrittkombination „aussteppen“.

Ihr harmonisches Rugby werden die Spieler und Spielerinnen – die Herren- und Damenmannschaft entwickeln gemeinsam eine Choreografie – zu dem Stück „Pomp and Circumstance Marsch Nr. 1“ auf die Bühne bringen. Es brauchte „eines der berühmtesten englischen Stücke“ für die Rugby-Spieler, kommentiert Christoph-Mathias Mueller, Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO), seine Musik-Auswahl für die Rugby-Spieler. Das GSO begleitet alle Sportgruppen bei Sport Meets Music live. Zeilen wie „Land of Hope and Glory“ würden gut zum englischen Rugby passen, findet Mueller.

Zweimal die Woche Training für Sport Meets Music

Zweimal die Woche trainierten sie nach dem regulären Training ihre Choreografie für Sport Meets Music, erzählt Weise. Außerdem an ein paar Extra-Terminen. So können sie bei Sport Meets Music beweisen, was für eine harmonische Sportart Rugby eigentlich ist.

Karten für Sport Meets Music gibt es unter gt-tickets.de.

Von Hannah Scheiwe

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