Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Russische Lok wird in der Lokhalle abgewrackt

Basketball-Euro-Challenge Russische Lok wird in der Lokhalle abgewrackt

Mit einer beeindruckenden Leistung haben die Göttinger Basketballer das russische Top-Team Lok Kuban souverän mit 92:71 (72:52, 52:34, 30:19) bezwungen. Aus einem kompakten Team ragten Dwayne Anderson und Jason Boone heraus. Gemeinsam mit 2507 euphorisierten Zuschauern in der Lokhalle feierten die Veilchen die Tabellenführung in der Vorrunden-Gruppe A der Euro-Challenge. Zweiter ist weiterhin BCM Gravelines Dunkerque, das gestern Abend bei KK Buducnost mit 82:74 gewann.

Voriger Artikel
Männer an „Mädchengeräten“
Nächster Artikel
HG muss Tabellenführung abgeben
Quelle: Theodoro da Silva

Auch mit einem frisch aus den USA importierten Tuning-Kit, bestehend aus den Top-Akteuren Gerald Green und James Gist, war die russische Lokomotive aus Krasnodar dem Göttinger Veilchen-Express nicht gewachsen. Während die Göttinger mit dem dritten Sieg im vierten Spiel einen großen Schritt in die Zwischenrunde gemacht haben, steht Lok Kuban nach vier sieglosen Spielen abgewrackt auf dem europäischen Abstellgleis.

Zunächst galt es für die Hausherren allerdings eine gewaltige Schrecksekunde zu überstehen. In der vierten Spielminute krümmte sich MEG-Leistungsträger Chris Oliver vor Schmerzen auf dem Boden, wurde mehrere Minuten lang von Teamarzt Prof. Dr. Wolfgang Schulz behandelt. Von einem Ellenbogen niedergestreckt musste der Power-Forward bis zur 14. Minute pausieren. Ausschließlich sportlich schlugen hingegen die Veilchen zurück. Vor allem in Person von Taylor Rochestie und Dwayne Anderson. Quasi als Vergeltung für seinen verletzten Teamkameraden Oliver zirkelte Rochestie einen Wahnsinns-Dreier zum zwischenzeitlichen 16:5 in den Korb – mitten ins Gesicht des Ex-NBA-Stars Green. Lok-Coach Sasa Filipovski nahm die Auszeit, und sein Team konnte die restlichen 5:18 Minuten ausgeglichen gestalten, ging aber dennoch mit einem Elf-Punkte-Rückstand in die erste Viertelpause (30:19).

 

Im zweiten Quarter sah sich Filipovski erneut früh gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Mit einem 6:0-Lauf hatte sich die MEG mit 17 Punkten in Front katapultiert. Lok agierte nun in der Defensive stabiler und hatte selbst mit einer Ganzfeldpresse erfolg. Bis auf neun Punkte kamen die Russen heran (43:34/17.) ehe der stark spielende Kulawick mit einem Dreier sein Team zurück ins Match warf. Sein Duell mit Ex-NBA-Star Green war ein Highlight der Partie. Mit der engagierten Defensivarbeit des Veilchen-Talents kam Green nicht klar. Ohne Zweifel: „Kulle“ war ein wichtiger Faktor zum Sieg.

 

In der zweiten Hälfte geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr – im Gegenteil. Die Veilchen lieferten erneut eine Gala und sorgten für ein weiteres europäisches Fest in der Festung Lokhalle. Überragend agierten gestern Abend Anderson und Boone. Beide kamen bei Punkten und Rebounds auf zweistellige Werte – markierten also ein Double-Double. Mit Rochestie, McNaughton und Kulawick punkteten insgesamt fünf Veilchen zweistellig.

 

Beinahe teilnahmslos wirkte Filipovski nach dem Spiel, der nun wohl um seinen Job bangen muss. MEG-Headcoach John Patrick lobte die Reboundarbeit, die ein Schlüssel zum Sieg gewesen sei.

 

MEG: Kulawick (12), McNaughton (14), Rochestie (14), Little (5), Jacobson (9), Frazier, Meeks, Boone (13/15 Rebounds), Anderson (21/10 Rebounds), Oliver (4), Töpper.

Von Mark Bambey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
18.01.2018 - 19:04 Uhr

125 Spiele, 510 Kinder und Jugendliche und 524 Tore: Der JFV West Göttingen hat erstmals Turniere für alle aktiv spielenden Jahrgänge des Vereins ausgerichtet - mit Erfolg. Die Organisatoren sprechen von einer "grandiosen Atmosphäre". Neben den sechs Turniersiegern wurden die A-Junioren des JFV ausgezeichnet - sie waren das beste regionale Team beim Sparkasse & VGH-Cup gewesen.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen