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SG Hilkerode/Birkungen spielt eine Klasse tiefer weiter

Basketball SG Hilkerode/Birkungen spielt eine Klasse tiefer weiter

Kleinere Brötchen muss die in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnte SG Hilkerode/Birkungen in der neuen Basketball-Saison backen. Nach etlichen, überwiegend studienbedingten Abgängen kann die Spielgemeinschaft statt bisher drei nur noch zwei Herrenmannschaften für den Punktspielbetrieb aufbieten, und auch im Niveau gilt es Abstriche zu machen: SG-Chef Johannes Ballhausen hat die sportlich erneut für die Bezirksoberliga qualifizierte erste Garnitur in die Bezirksliga zurückgezogen.

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Hoffnungsträger: Norbert Niedzwiecki (hier im Spiel gegen den VfB Sattenhausen am Ball) soll die SG Hilkerode/Birkungen in der Bezirksliga zum Erfolg führen.

Quelle: Walliser

Josef Hunold studiert in Ilmenau, Christian Zirkler und Markus Orlob werden dies in Jena und Trier tun. Markus Linke wechselt die Sportart und will nun zum Tennis-Schläger greifen, und Steve Goldhagen und Thomas Limpert haben ihre aktive Laufbahn beendet. Damit verliert die SG zu viele Leistungsträger, als dass sie noch erfolgreich in der Bezirksoberliga bestehen könnte.

Dennoch steht weiterhin ein nominell durchaus starker Spielerstamm zur Verfügung. Allerdings registrieren Ballhausen und Henning Aschoff, die jetzt für die Bezirksliga-Fünf verantwortlich zeichnen, derzeit eine ziemlich geringe Trainingsbeteiligung. Nicht alle verbliebenen Akteure seien ständig vor Ort, so dass sie auch nicht regelmäßig zusammen trainieren könnten. „Die Eingespieltheit wird ein Problem sein“, räumt Ballhausen mit Blick auf den Saisonstart am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) ein. Zum Auftakt muss sich das Eichsfeldteam auswärts bei SCW Göttingen III bewähren.

Das neuformierte SG-Team mit Norbert Niedzwiecki, Mario Mentzel, Tristan Werner, Christopher Zinke, Sebastian Stetskamp, Christoph Paul, Ricardo Wickert, Daniel Zornhagen, Rückkehrer Dirk Wittel und Spielertrainer Henning Aschoff soll sich laut Ballhausen in der sieben Mannschaften umfassenden Bezirksliga zunächst einmal im Mittelfeld behaupten. Titelfavorit BG 74 Göttingen IV, in dessen Reihen mehrere Bundesliga-Kämpen aktiv seien, weiß Ballhausen, werde man in keinem Fall gefährden können. „Der dritte oder vierte Platz wäre okay“, erklärt der SG-Leiter, der auch einige jüngere Korbjäger aus der Reserve an die „Erste“ heranführen möchte. So will er Nachwuchscenter Maximilian Jakob in beiden Mannschaften einsetzen. Im Notfall könnte wohl aber auch der eine oder andere Routinier in der Bezirksliga-Truppe aushelfen.

Erfahrene Basketballer wie auch Ballhausen selbst sollen die 2. Mannschaft führen, die wie bisher in der Bezirksklasse um Punkte kämpfen wird. In erster Linie gehe es aber darum, dass Talente wie der 17-jährige Lukas Wagner Spielpraxis sammeln, betont der SG-Chef. „Wir müssen wieder eine gescheite Jugendarbeit aufbauen, damit wir später dann etwas davon haben“, bekräftigt Ballhausen.

Die Reserve startet bereits am Sonnabend, 25. September, mit einem Heimspiel in die Serie: Im Eröffnungsmatch hat sie um 14 Uhr die Hardegsen Baskets in der Duderstädter BBS-Halle zu Gast. Im weiteren Saisonverlauf wird es die Ballhausen-Crew auch mit den beiden Teams des Lokalrivalen TV Germania Gieboldehausen zu tun bekommen.

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