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Regional SG Hilkerode II beherrscht Gieboldehausen klar
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20:05 01.12.2009
Konzentriert am Ball: Gieboldehausens Dahlke, hier gegen den Hilkeröder Merker. Quelle: Walliser
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Bezirksoberliga

SCW Göttingen – SG Hilkerode/Birkungen I 71:84 (44:38). Das Mitwirken des Hilkeröders Markus Linke, das bis zur letzten Minute ungewiss war, gab letztlich den Ausschlag zu Gunsten der Eichsfelder. Wobei es anfänglich gar nicht so gut für die Crew von Trainer Johannes Ballhausen lief, denn die Manndeckung funktionierte nicht wie gewünscht. Erst eine Umstellung im zweiten Viertel schien langsam zu fruchten. Gutes Passspiel war hier besonders ausschlaggebend, so dass die Hilkeröder den Rückstand auf 38:44 verkürzen konnten.

Es folgte das von vielen SGern gefürchtete dritte Viertel. Die Sorgen waren unbegründet, denn aus einer soliden Defense heraus erarbeiten sich die Hilkeröder einige Ballgewinne, die durch die guten Distanzschützen Josef Hunold und Tristan Werner in wichtige Punkte umgemünzt wurden.

Knapp mit 56:55 führten die Ballhausen-Schützlinge zu Beginn des letzten Viertels. Die Hilkeröder spielten weiter munter auf, ließen sich durch zwei zweifelhafte technische Fouls nicht aus der Ruhe bringen, sondern bestachen durch starkes Teamplay, sichere Defense sowie eine sichere Ballverteilung, gewannen verdient ihr zweites Saisonspiel und kletterten in der Tabelle einen Platz nach oben.

SG Hilkerode/Birkungen I: Paul (9), Zirkler (5), Linke (13), Hartmann, Burghardt (5), Stetskamp, Mentzel (6), Hunold (29), NIedzwiecki (5), Werner (12).

Bezirksklasse

TVG Gieboldehausen I – SG Hilkerode/Birkungen II 49:73 (26:41). Die Gastgeber mussten ohne ihre Topspieler Gregor Fiedler und Marcel Langhorst auskommen, standen von daher von vornherein mit dem Rücken zur Wand. Der Anfang des Spiel gehörte gleich den Gästen, die sich von Beginn an hellwach und konzentriert präsentierten.
Die Gieboldehäuser kamen hingegen nur sehr langsam in Tritt, steigerten sich dann aber mit zunehmender Spieldauer, zumal die Hilkeröder Defense nicht wie gewünscht funktionierte. Dann stellte die SG jedoch wieder um und es lief etwas besser im Angriff. Die Heimcrew steckte nie auf, musste am Ende aber die Überlegenheit der Gäste anerkennen.
SG Hilkerode/Birkungen II: Zornhagen (4), Stetskamp (10), Orlob (18), Zinke (10), Hartung (7), Hartmann (6), Merker (2), Ballhausen (3), Aschoff (13).
SG Hilkerode/Birkungen III – VfB Sattenhausen II 41:93 (18:46). Schon vor Spielbeginn waren die Rollen klar verteilt. Dennoch schafften es die SGer recht gut, die favorisierten Gäste in Schach zu halten. Doch durch den krankheitsbedingten Ausfall von Aufbauspieler Marcus Heinz musste dieser Part an Akteure übergeben werden, die damit sehr wenig Erfahrung hatten. Die vielen Fehlpässe im Aufbau und das fehlende Passen auf die Center führte zu einer schwachen Offensivleistung und zu vielen Fastbreakpunkten der Gegner. In der Halbzeitpause versuchte Coach Josef Hunold seine Mannen noch einmal zu motivieren. Dies gelang auch recht gut, allerdings wurde die Auseinandersetzung mit zunehmender Spieldauer immer hitziger. Doch die Hilkeröder versuchten, sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Am Ende der Auseinandersetzungen wurden die Birkunger immer wieder gedoppelt. So kam Sattenhausen zu einigen Ballgewinnen, allerdings auch zu vielen Fouls. „Man kann insgesamt eigentlich ganz zufrieden sein. Die Niederlage war ja vorher schon abzusehen. Wir konnten uns aber besonders in der Defense im Gegensatz zu den Vorwochen deutlich steigern“, freute sich Kapitän Alexander Herda.

SG Hilkerode/Birkungen III: K. Hunold (14), Herda, J. Hunold (je 9), Jakob (4), Kunze (3), Mühlhaus (2), Birkefeld, Günther, Manhique.

Von Vicki Schwarze

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