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SVG beißt sich an Dostluk Spor die Zähne aus

Flecken-Bovenden-Cup SVG beißt sich an Dostluk Spor die Zähne aus

Fußball-Oberligist SVG ist gestern Abend, 3. Januar, in Bovenden knapp am zweiten Hallentitel in Folge gescheitert. Die Schwarz-Weißen verloren beim 27. Flecken-Bovenden-Cup des Bovender SV im Finale gegen Bezirksoberligist Dostluk Spor Osterode mit 0:2. Den dritten Platz sicherte sich Kreisligist FC Lindenberg-Adelebsen mit einem 6:4 (3:3)-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Gastgeber, Bezirksligist BSV.

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Strammer Schuss: SVG-Nachwuchstalent Mathis Gleitze (links) prüft im Finale den Osteröder Keeper. Dessen Mitspieler Olacim Semi kann nur noch zuschauen.

Quelle: Theodoro da Silva

Die Zuschauer sahen in der Halle der Osterbergschule ein temporeiches, jedoch über weite Stecken chancenarmes Endspiel. Andreas Wagner war es, der Dostluk Spor bei einem Tempogegenstoß in Führung brachte, dabei den weit vor dem Gehäuse stehenden Kobold überwand.
Zwei Minuten gegen Leichtle wegen vermeintlichen Ballwegschlagens, eine überharte Strafe, brachten die Vorentscheidung – in Überzahl markierte Yayar das 2:0. Die Schwarz-Weißen bäumten sich noch einmal auf, doch im Finale klappte gar nichts: Evers, der erneut zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde und mit neun Treffern auch die Torjägerkanone einheimste, schob aussichtsreich vorbei, und Käschel sowie Gerdes trafen in den letzten Sekunden lediglich den Pfosten.
„Wir haben die Seuche gehabt“, kommentierte SVG-Trainer Djordje Curcic. „Osterode hat seine dicken Chancen optimal ausgenutzt, wir nicht.“ Der Osteröder Torschütze Wagner hatte ein „relativ ausgeglichenes Spiel“ gesehen. „Nur haben wir die Torchancen effektiv genutzt.“ SVG-Goalgetter Evers sagte: „Das hat wieder Spaß gemacht, nur hat heute ein bisschen gefehlt.“ Zum besten Torhüter wurde Zukanovic vom BSV gewählt.
Im Spiel um Platz drei hatte der BSV zuvor bereits mit 2:0 und 3:2 geführt, bevor Rückkehrer Anschütz wegen angeblichen Vogel-Zeigens die einzige rote Karte des Turniers sah und Waas für Lindenberg-Adelebsen zum 3:3 ausglich. Im Neunmeterschießen hatte dann der FC das bessere Ende für sich.
BSV holt gegen SVG auf
Im Halbfinale hingegen hatte der Kreisligist gegen Osterode nicht den Hauch einer Chance und verlor in einer äußerst mäßigen Partie mit 0:3. Eine rassige Begegnung erlebten die Zuschauer demgegenüber beim zweiten Semifinale zwischen dem BSV und der SVG, die durch Tore von Kobold und Evers mit 2:0 in Führung ging. Doch der Gastgeber gab nicht auf und markierte, nachdem Koch den Pfosten getroffen hatte, erst das 1:2 und dann, nach einem schlechten Pass von SVG-Keeper Kobold, den umjubelten Ausgleich. Zweimal war Anschütz erfolgreich. Hosang schloss daraufhin den schönsten Angriff der Partie für den BSV neben das Tor ab, und schließlich war es Käschel, der den Schwarz-Weißen nach Doppelpass mit Evers doch noch das Finale sicherte. Pokalverteidiger Holtensen schied in der Gruppenphase der Endrunde aus, revanchierte sich dabei aber bei der SVG für die Finalniederlage in der Godehardhalle.
„Wir haben zu hektisch gewechselt, uns um den Lohn gebracht. Heute war die Chance auf den Turniersieg nicht schlecht“, klagte BSV-Abteilungsleiter und Turnierorganisator Wolfgang Hungerland, dem ansonsten die Auftritte seines Teams gut gefallen hatten. „Das war recht erfreulich und Motivation für die Rückserie.“ In dieser muss Hungerland auf die Spieler Siric und Brudniok verzichten, die sich abgemeldet haben: Die sportliche Führung des BSV sei nicht offen für Veränderungen, habe der Vorwurf gelautet. Benseler habe demgegenüber seine Abmeldung zurückgezogen. Auch Hartmann sei abwanderungswillig, Boima aus Studiengründen weg. Dagegen stehe neben Anschütz der Ex-SCW-Keeper Koch zukünftig im Kader.
Enttäuscht zeigte sich Hungerland vom Besuch, der witterungsbedingt schlechter als in den vergangenen Jahren ausfiel. Zur Vorrunde am Sonnabend fanden lediglich 450 Zuschauern den Weg in die Halle, am Finaltag waren es etwa 400. „Es war ganz gut besucht, aber es fehlten im Vergleich etwa 100 Zuschauer“, sagte Hungerland.

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