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SVG hat am Sonntag auf jeden Fall Grund zu feiern

Fußball-Bezirksoberlige SVG hat am Sonntag auf jeden Fall Grund zu feiern

Mit ein bisschen Glück kann Tabellenführer SVG bereits am Wochenende im Spiel gegen Kästorf die Meisterschaft der Fußball-Bezirksoberliga unter Dach und Fach bringen. Im Derby stehen sich der RSV 05 und Schlusslicht Sparta gegenüber, der TSV Holtensen tritt beim Vorletzten Helmstedt an.

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Will auch gegen Kästorf jubeln: SVG-Stürmer Krzysztof Podolczak, hier nach seinem Treffer im Derby gegen Sparta.

Quelle: Pförtner

Nicht erst seit dem vergangenen Spieltag ist die SVG erster Titelanwärter der Fußball-Bezirksoberliga. Am kommenden Wochenende jedoch können die Schwarz-Weißen unter Umständen bereits vorzeitig die Meisterschaft feiern. Voraussetzung dafür ist allerdings am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Stadion am Sandweg ein Heimsieg des Spitzenreiters über den Tabellensiebten SSV Kästorf. Sollten die Verfolger MTV Wolfenbüttel und Lupo Martini Wolfsburg in ihren Spielen nicht über Unentschieden hinauskommen, gibt es am Sandweg drei Spieltage vor dem Ende der Serie Meistersekt.

„Da müssten viele Dinge zusammenkommen, ich halte das eher für unwahrscheinlich“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte – nicht zuletzt, weil Petershütte ersatzgeschwächt in Wolfenbüttel antritt, nachdem der Ex-05er Mark Hoppmann am vergangenen Wochenende die rote Karte sah. Teammanager Thorsten Tunkel glaubt, dass sich die beiden SVG-Verfolger vor ihrem direkten Duell am 17. Mai keine Blöße mehr geben werden. „Außerdem spielen sie gegen schlagbare Gegner“, unterstreicht Tunkel.

Für die Schwarz-Weißen gelte es jedoch zunächst, Kästorf zu schlagen. „Wir müssen erstmal unsere eigenen Hausaufgaben erledigen“, fordert der Teammanager. Optimistisch stimmt der gute Auftritt beim 4:1-Erfolg in Einbeck. „Das war recht souverän“, bekräftigt Nolte. Tunkel würde bereits die Wiederholung des Hinspielergebnisses reichen, als Kästorf man durch ein Tor von Pietroluongo mit 1:0 besiegte: „Am Ende ist es egal, wie wir gewinnen.“

Auch wenn Hoffmann nach wie vor ausfällt, sei die SVG am Sonntag laut Tunkel „für alle Eventualitäten gerüstet“. Der Teammanager feiert seinen 30. Geburtstag, und deshalb lautet die Parole: „Feiern tun wir sowieso.“

„Unklarheiten beseitigen“

RSV 05 – Sparta. Mit elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze befindet sich der Gastgeber vor dem Duell mit dem Schlusslicht so gut wie auf der sicheren Seite. „Die harte Arbeit hat sich bezahlt gemacht“, sagt Trainer Helmut Latermann, „jetzt muss sich die Mannschaft nur noch klar machen, das lediglich der I-Punkt fehlt. Wir brauchen einen Sieg, um alle Unklarheiten zu beseitigen.“ Und auch die übrigen vier Saisonspiele will man nicht verlieren. Verzichten muss Latermann auf die rotgesperrten Beyazit und Koch sowie Splitt (Kapselverletzung im Fuß) und Matezki (Sprunggelenk). Bei Sparta, auswärts noch ohne Punktgewinn, steht hinter dem Einsatz von Jasarov ein Fragezeichen, Sirip fällt weiterhin aus. 

TSV Helmstedt – TSV Holtensen. Alles andere als ein Sieg wäre für die Gäste beim Vorletzten eine Enttäuschung. Teammanager Wolf Kallmeyer warnt allerdings: „Von der Papierform her sind wir Favorit, aber zu Beginn steht es 0:0 in Helmstedt, und ganz widerstandslos lassen die sich die Punkte auch nicht wegnehmen.“ Als Vorteil wertet er, dass Holtensen erneut in Bestbesetzung antreten kann. Die Abstiegsfrage wäre in seinen Augen nach einem Erfolg beantwortet: „Dann hätten wir 40 Punkte und wären durch.“

Die Spiele: Sonntag (15 Uhr): SVG – Kästorf, Wolfenbüttel – Petershütte, Oker – Wolfsburg, Helmstedt – Holtensen, Breitenberg – Fallersleben, Osterode – Hillerse, RSV 05 – Sparta, Lengde – Einbeck.

Von Eduard Warda

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