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SVG und Wolfsburg feiern am Sandweg gemeinsam

Fußball-Bezirksoberliga SVG und Wolfsburg feiern am Sandweg gemeinsam

Am Ende stiegen 102 schwarz-weiße Ballons (für 102 Jahre SVG) in den Himmel auf – Fußball-Bezirksoberligist SVG feierte gestern mit 600 Zuschauern am Sandweg ausgelassen den Titel. Vor der Partie waren die Schwarz-Weißen vom Verband geehrt worden, nach dem 1:1 (1:0) gegen Wolfsburg freute man sich mit den Gästen über deren zweiten Platz.

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Belohnung für eine erfolgreiche Saison: Gerd Dix (l.), stellvertretender Vorsitzender des Fußballbezirks Braunschweig, ehrt vor dem Anpfiff SVG-Kapitän Denis Kobold.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

So etwas hat es im Stadion am Sandweg noch nicht gegeben: Nach dem Abpfiff bilden beide Mannschaften einen Kreis, mit dem ein erfolgreicher Saisonabschluss gefeiert wird: SVG-Spieler in weißen Trikots tanzen genauso ausgelassen wir Spieler von Lupo Martini Wolfsburg in orangefarbenen Jerseys.

Bereits fünf Minuten vor Spielende beginnen die 70 mitgereisten Lupo-Anhänger zu jubeln. Das Ergebnis der Partie in Lengede sickert durch: Aufstiegskonkurrent Wolfenbüttel hat mit 2:3 verloren und Wolfsburg damit den zweiten Platz und die Relegation am kommenden Sonntag gegen Cuxhaven sicher. „Denen gönne ich es. Ich hoffe, dass sie jetzt auch gegen Cuxhaven gewinnen“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. 

Die Schwarz-Weißen haben den Aufstieg bereits in der Tasche, als Schiedsrichter Sebastian Raabe aus Rücksicht auf die verspäteten Lupo-Fans mit siebenminütiger Verspätung anpfeift. 600 Zuschauer wollen das letzte Saisonspiel der SVG sehen und im Anschluss die Meisterschaft feiern. Auch die Prominenz lässt sich blicken: Die Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) nehmen den symbolischen Anstoß vor, Sparkassen-Chef Rainer Hald nimmt mit SVG-Schal auf der Tribüne neben dem Klubvorsitzenden Franz Gulz Platz. Sympathien für Wolfsburg hat Ex-Profi Uwe Erkenbrecher, immerhin spielt Sohn Steffen für Lupo. 

Lupo startet gegen eine SVG in Bestbesetzung nervös und wird regelrecht hektisch, als Linde mit einem Traumtor die Führung des Gastgebers markiert (5.). Erst kurz vor der Halbzeit drängen die Gäste auf den Ausgleich. Nach der Pause liefert Podolczak mit zwei vergebenen Riesenmöglichkeiten (50., 59.) keine schlagkräftigen Argumente für seine Vertragsverhandlungen. Auch Hilleke scheitert bei einem Konter (65.), später noch Ehlert (79.), und so werden die Gäste doch noch für ihren kämpferischen Einsatz belohnt: Renelli trifft zum Ausgleich (76.). Nolte hadert nach Spielschluss mit der schlechten Chancenverwertung, sein Gegenüber Francisco Coppi mit der Nervosität seines Teams: „Wir waren 90 Minuten nicht gut.“

Im Gegensatz zu Lupo kann die SVG bereits für die kommende Saison planen. Im Sturm kehrt Josef Maffenbeier zurück, laut Teammanager Joachim Lüdecke ein „schneller Mann, den wir gut gebrauchen können“. Für den zweiten Torhüter-Posten gebe es drei potenzielle Kandidaten aus der Region – der bisherige Ersatzkeeper Oliver Röck, der gestern noch einmal auflaufen darf und genauso wie Knippenberg verabschiedet wird, spielt zukünftig für die Reserve. Diese wiederum wird in der kommenden Saison von Matthias Weise trainiert. „Wir wollen in der zweiten Mannschaft konzeptioneller arbeiten“, unterstreicht Lüdecke, der in Sachen erste Mannschaft außerdem noch mit zwei Mittelfeldspielern Gespräche führe. Ziel sei die Qualifikation für die eingleisige Oberliga, „sonst hätten wir die Anstrengungen der letzten Jahre nicht unternehmen brauchen“.  Eduard Warda

SVG: Röck – Ehlert, Knippenberg (46. Gerdes), Mai, Leichtle – Linde (81. Burkhardt), Wittkowski, Hafner, Käschel – Podolczak (61. Garbotz), Hilleke. – Tore: 1:0 Linde (5.), zieht unhaltbar ab; 1:1, Renelli (76.), tut es ihm gleich.

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