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Sammelbecken US-amerikanischer Sportarten

BG 74 Sammelbecken US-amerikanischer Sportarten

In ganz Deutschland hat die BG 74 Göttingen einen klangvollen Namen als erfolgreicher, rühriger Basketball-Verein – nicht zuletzt als Mutterschiff des Bundesligisten MEG und Ausrichter des größten europäischen Miniturniers. Dass unter dem Dach des 1974 gegründeten Klubs sechs weitere Disziplinen ihre sportliche Heimat gefunden haben, wissen selbst in der Region die wenigsten.

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Publikumsmagnet Football: Zu den Spielen der Generals strömen hunderte Zuschauer.

Quelle: Pförtner

„Kein anderer Verein in Deutschland beherbergt so viele Sportarten mit US-amerikanischem Ursprung“, betont BG-Vorsitzender Wessel Lücke nicht ohne Stolz.

Bereits 1978 haben sich die Baseballer der Göttingen Allstars den Veilchen angeschlossen. Die mit aktuell 93 Mitgliedern stärkste BG-Abteilung nach den Basketballern (508) bietet seit mehr als zehn Jahren auch Softball für Mädchen und Frauen an. Im Oktober 1999 folgten die American Footballer, die aktuell 75 Aktive in ihren Reihen haben. 1988 hatten sich die Generals als Sparte des 1. SC 05 gegründet, fühlten sich dort aber ebenso wenig zu Hause wie bei der SVG, zu der sie 1996 gewechselt waren.

Die Göttingen Star Cheerleaders (47 Mitglieder) gehörten ursprünglich zu den Footballern, sind inzwischen aber eine eigenständige Abteilung. In der Freiluftsaison treten sie bei den Regionalliga-Heimspielen der Generals auf. In der kalten Jahreszeit heizen sie den Zuschauern der MEG-Spiele in der Lokhalle ein.
Von der Georgia Augusta haben die Ultimate-Frisbee-Spieler, immerhin aktueller Deutscher Hochschulmeister, und das international besetzte Cricket-Spitzenteam der Universität den Weg zu den Veilchen gefunden. Komplettiert wird das BG-Angebot durch die Frauengymnastik-Gruppe. Die Volleyball-Abteilung hat sich vor einigen Jahren aufgelöst.

„Wir haben uns die amerikanischen Sportarten nicht bewusst rangezogen“, versichert Lücke. „Die meisten sind auf Empfehlung des Sportamtes der Stadt beziehungsweise der GoeSF, wie es heute heißt, an uns herangetreten. ,Schaut mal bei der BG vorbei, die kümmern sich‘, hatte ihnen schon der frühere Leiter Hans-Joachim Perk nahegelegt. Die Arbeit mit allen Abteilungen ist sehr angenehm, und ich glaube, auch sie fühlen sich wohl“, fügt der Vorsitzende hinzu.

Wirtschaftlich unabhängig

Lückes Einschätzung bestätigt Football-Abteilungsleiter Markus Albrecht: „Bei 05 und SVG zählten nur die Fußballer. Unsere Mitgliedsbeiträge sind regelmäßig in der Fußball-Abteilung versickert, so dass wir häufig nicht mal das Geld hatten, um Busse für Auswärtsfahrten zu chartern. Bei der BG dagegen sind wir autark, verwalten die Gelder selbstständig. Ich bin überzeugt, dass das positive Umfeld auch für unsere sportliche Entwicklung sehr förderlich war und ist“, unterstreicht Albrecht mit Blick auf den Regionalliga-Aufstieg der Herren 2007 und die Gründung der Jugendabteilung vor drei Jahren.

Den Erfordernissen eines Mehrsparten-Klubs ist die BG auf der letzten Hauptversammlung auch strukturell und organisatorisch gerecht geworden. Repräsentierten bis dahin ausschließlich die Basketballer den Gesamtverein, während die übrigen Sparten eigenständig agierende Anhängsel waren, so sind die Korbjäger jetzt nur noch eine Abteilung – wenn auch die weiterhin dominierende – von insgesamt sieben. Wessel Lücke wurde zum Vorsitzenden des Gesamtvereins gewählt, zu dessen Vorstand der neue Basketball-Abteilungsleiter Hans-Werner Schmidt, Football-Spartenleiter Markus Albrecht sowie Stefan Arntz, Frank Lackermeier und Kassenwart Michael Wiese gehören.

Ein Treffen der Mitglieder aller Sparten am 2. September 2010 auf dem Gelände der FKG-Halle soll der nächste Schritt auf dem Weg sein, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, damit sich auch die Aktiven in den zum Teil noch in sich abgeschotteten Abteilungen als Mitglieder der BG-Familie begreifen.

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