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Sang- und klanglos

Fußball-Oberliga Sang- und klanglos

Es bleibt dabei: Der SCW hat in dieser Saison zwei völlig verschiedene Gesichter. Eine Woche nach dem großartigen 2:1-Erfolg beim Tabellenzweiten Hansa Lüneburg verloren die Nordstädter gestern zu Hause ihre Partie in der Fußball-Oberliga gegen den Tabellenachten Drochtersen/Assel mit 0:4 (0:1), gingen dabei sang- und klanglos unter. 

Dass es schwer werden würde, die 0:5-Pleite aus dem Hinspiel wettzumachen, war von Anfang an klar, schließlich fehlte Trainer Martin Wagenknecht die halbe Mannschaft. Einsam und verloren saß Friedrichs auf der Auswechselbank, noch nicht einmal ein Ersatzkeeper leistete ihm Gesellschaft (Mirko Köhler war für die Zweite im Einsatz). Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Leistung derjenigen Akteure, die auf dem Platz standen, nicht oberligareif war. 

Im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft (aus dem Spiel heraus erspielte sich der SCW keine einzige wirkliche Tormöglichkeit), während das Mittelfeld nur wenig Kreatives zustande brachte (Ausnahme Koch, der einige schöne Dribblings hinlegte, aber auch eine ganze Reihe von unnötigen Fehlpässen spielte). Lediglich die Abwehr stand – bis zur Schlussphase, in der die Mannschaft auseinanderfiel – trotz einiger Fehler einigermaßen sicher. Den Gästen aus dem hohen Norden, die sich übrigens mit dem Hit der Gruppe Frauenarzt, „Hey, was geht ab, wir feiern die ganze Nacht“, auf das Spiel eingestimmt hatten, genügte dann auch eine durchschnittliche Leistung, um den Platz als Sieger zu verlassen.

So blieb es schließlich dem verletzten Kapitän Julian Keseling vorbehalten, wenigstens etwas Frohsinn in einen ansonsten trüben Weender Fußballnachmittag zu bringen. Die Frage eines Fans, warum er nicht dabei sei, beschied er mit der Antwort: „Ich habe eine Leistungsverletzung ...“

SCW: D. Koch – Yildiz, Häusler, Timucin – Förtsch, Bruns, A. Koch, Karanovic, Coskun (ab. 73. Friedrichs), Evers – Noparlik. – Tore: 0:1 Schleicher (14.), Kopfballaufsetzer aus kurzer Entfernung nach Eckstoß; 0:2 Kracke (79.), Kopfball nach Ecke; 0:3 Kracke (83.), braucht nach schnellem Konter und Querpass nur noch einzuschieben; 0:4 Behrens aus Abseitsposition, nachdem Koch einen Kracke-Elfer sowie den folgenden Nachschuss glänzend pariert hatte.

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