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Schießen: Desiree Degenhard erste Schützin im Sportinternat Hannover

Schützenverein Rüdershausen Schießen: Desiree Degenhard erste Schützin im Sportinternat Hannover

Es führte praktisch kein Weg daran vorbei, dass Desiree Degenhard den Schießsport für sich entdeckte. Vater Martin ist Vorsitzender des Schützenvereins (SV) in Rüdershausen, ihre beiden Schwestern Theresa und Sophia gehen ebenfalls diesem Sport nach, wenn auch nur hobbymäßig.

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Bei der Arbeit: Die 16-jährige Schützin Desiree Degenhard aus Rüdershausen.

Quelle: Walliser

Rüdershausen. Als Hobby begann es auch mit zwölf Jahren bei der inzwischen 16-Jährigen, die dann aber leistungsmäßig gleich eine solche Entwicklung nahm, dass die Luftgewehr-Schützin gleich im zweiten Jahr in den Landeskader aufgenommen wurde. Inzwischen besucht sie das Sportinternat in Hannover, als erste und bislang einzige Schützin überhaupt. Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 startete ein Pilotprojekt des Schützenbundes Niedersachsen.

D. Degenhard

D. Degenhard

Quelle:

Innerhalb von drei Jahren kommt die Rüdershäuserin nun in den Genuss, sich unter optimalen Trainingsbedingungen weiterzuentwickeln. Die Deutsche Meisterin von 2011 in der Jugendklasse hat sich schnell in ihrer neuen Umgebung eingewöhnt, Heimweh kennt sie dabei nicht. Zum einen, weil ihr Tag mit Training und Schule gut ausgefüllt ist, zum anderen, weil Degenhard enorm anpassungsfähig ist. „Ich bin eigentlich sehr ruhig, streiten kann man mit mir nicht“, erzählt die Sportschützin.

Sie besucht eine öffentliche Schule, muss 20 Unterrichtsstunden ableisten. „Ich habe eine sogenannte Schulzeitstreckung, habe drei Jahre bis zum Abitur“, erzählt die Schützin. Vor der Schule, zwischen den Unterrichtseinheiten und nach der Schule kann es vorkommen, dass Desiree Degenhard ihre Trainingseinheiten absolvieren muss.

Immer auf dem Boden der Tatsachen

Freizeit bleibt ihr wenig, aber sie kann sehr gut damit umgehen, weiß, wie groß die Chance ist, die sich ihr in Hannover bietet. Die offizielle Saison beginnt für Desiree Degenhard erst im August, aber die Vorbereitungen laufen schon jetzt. Demnächst geht es für zehn Tage nach Ruhpolding, Biathlon ist dann angesagt und die Rüdershäuserin freut sich auf den Trip, obwohl Ausdauerläufe nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen.

„Ich spiele noch ein bisschen Badminton“, verrät sie ihre weiteren sportlichen Vorlieben. Darüber hinaus liest sie gern Fantasy-Romane. Sportliche Ziele hat die talentierte Nachwuchsschützin natürlich auch eine ganze Menge. Olympische Spiele wären ein Traum. „Ich setze mir aber nur realistische Ziele“, bleibt die Rüdershäuserin immer auf dem Boden der Tatsachen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im August möglichst gut abzuschneiden ist ein solches Ziel, die Teilnahme an der Sichtung zur Europameisterschaft ein weiteres. Und auch die Aufnahme in den sogenannten D/C-Kader, einem Übergangskader bevor man in den Bundeskader kommt, gehört mit zu den Wünschen der Internatsschülerin, die immer noch sehr gern an den freien Wochenenden nach Rüdershausen fährt.

Ohne Sport geht es dann aber auch dort nur schwer, denn schließlich ist Papa Martin Degenhard vom Fach und als ihr Heimtrainer natürlich an ihren Fortschritten interessiert.

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