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Schmidt: Mit Konkurrenz immer gut gefahren

Jugendbasketball-Bundesliga Schmidt: Mit Konkurrenz immer gut gefahren

Seit drei Jahren spielt eine gemeinsame Mannschaft des ASC 46 und der BG 74 als Team Göttingen mit mäßigem Erfolg in der U-19-Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). In der neu geschaffenen Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) der unter 16-Jährigen treten die beiden Vereine in der kommenden Saison mit eigenem Team an.

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Wird es in der JBBL nicht geben: ASC-Akteur Sebastian Köhler (am Ball) im Dress des NBBL-Teams Göttingen im Spiel gegen die Mannschaft aus Frankfurt/Main.

Quelle: Pförtner

Der ASC-Vorsitzende Jörg Schnitzerling und sein Basketball-Abteilungsleiter Sebastian Förster versichern, dass ihnen eine gemeinsame Lösung nach dem Vorbild des NBBL-Teams lieber gewesen wäre und sie sich für eine Kooperation mit der BG auch in der JBBL stark gemacht hätten. Beide hatten gehofft, dass der Ligaausschuss die getrennte Bewerbung ablehnen würde und sich die beiden Clubs für eine neuerliche gemeinsame Anmeldung zusammenraufen müssten. 

Der Ausschuss aber akzeptierte die getrennte Bewerbung und steckte ASC und BG gemeinsam mit SG Bad Essen/ Osnabrück, Paderborn Baskets, Team Braunschweig/Wolfenbüttel, Team Hannover und UBC Münster in die Vorrundengruppe 2. Insgesamt gehen in der ersten JBBL-Saison 56 Teams in acht regional gestaffelten Gruppen an den Start.

„Schon als ich mit John Patrick das NBBL-Team Göttingen trainiert habe, ist mir aufgegangen, dass man in jüngerem Alter anfangen muss, die Kräfte in einem gemeinsamen Team zu konzentrieren, um im nationalen Vergleich konkurrenzfähig zu sein. Die U 16 ist da genau das Richtige, um die Grundlagen zu schaffen“, ist Förster überzeugt. „Es wäre schade, wenn sich herausstellt, dass keine der beiden Mannschaften stark genug ist, sich in der Liga zu behaupten“, fügt Schnitzerling hinzu. Er befürchtet, dass bei der Zwei-Team-Lösung hoffnungsvollen Talenten die Zukunft verbaut wird oder sie sich wegen besserer Perspektiven leistungsstärkere Clubs in anderen Städten suchen. 

Derbys Salz in der Suppe

Strikt gegen eine Kooperation ist BG-Abteilungsleiter Hans-Werner Schmidt, für den Lokalderbys in einer möglichst hohen Liga das Salz in der sportlichen Suppe sind. „Wir sind jahrzehntelang gut gefahren mit der Konkurrenz vor Ort. Breite und Leistung sind wichtig. In einem gemeinsamen starken Team werden vielleicht die Besten gefördert, aber die anderen werden frustriert und hören auf“, gibt der frühere BG-Zweitligatrainer zu bedenken.

Für ihn trägt aber auch der ASC Schuld daran, dass die Kooperation in der JBBL, über die immerhin verhandelt wurde, nicht zustande kam. Da ab der kommenden Saison Bundesligist MEG ein Jugendteam als Unterbau vorweisen muss, habe Lizenzinhaber Starting five vorgeschlagen, das NBBL oder ein gemeinsames JBBL-Team solle die Funktion übernehmen. Beides, so Schmidt, habe der ASC abgelehnt. Deshalb habe Geschäftsführer Marc Franz eine BG-Mannschaft, die gleichzeitig unter dem Dach der Starting five spielt, für die JBBL gemeldet. Coachen soll das BG/Starting-five-Team BG-Jugendkoordinator und MEG-Trainerassistent Peter Günschel.

„Wir sind in der Tat dagegen, dass ein Nachwuchsteam unter dem Dach einer GmbH spielt“, erklärt Förster. „Jugendspieler brauchen Verlässlichkeit. Wenn die GmbH pleite geht, wird den Jugendlichen die Basis entrissen“, warnt der A-Lizenz-Trainer und künftige JBBL-Coach des ASC. Um eine möglichst starke Mannschaft auf die Beine zu stellen, lädt Förster „alle interessierten Spieler“ zum Probetraining (Try Out) am nächsten Sonnabend (10 Uhr) in die Halle des Hainberg-Gymnasiums ein. Förster: „Wir brauchen vor allem noch Lange“, so Förster.

Von Michael Geisendorf

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