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Schmiedekind fordert: „Da muss es richtig krachen“

Fußball-Bezirksoberliga Schmiedekind fordert: „Da muss es richtig krachen“

„Einbeck hat im Hinspiel heftig hingelegt – da haben wir jetzt etwas gerade zu rücken.“ Aus diesem Grund erwartet Rüdiger Schmiedekind, Trainer des Fußball-Bezirksoberligisten Germania Breitenberg, von seiner Elf am morgigen Sonntag ab 14 Uhr im Heimspiel gegen die SVG aus der Bierstadt fairen, aber vollen Einsatz. „Da muss es richtig krachen“, betont der Coach, der die drei Punkte nur zu gerne im Lande behalten möchte.

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Kurzeinsatz denkbar: Breitenbergs Torjäger Jan-Christoph Koch, der in dieser Szene Norman Ulzmann vom VfL Oker überläuft, steht nach seiner langwierigen Verletzung wieder im Kader.

Quelle: Walliser

Mit 0:3 zogen die Germanen beim Saisonauftakt in Einbeck den Kürzeren. Mehr als die Niederlage schmerzte im August aber der Ausfall von Torjäger Jan-Christoph Koch, der sich damals nach hartem gegnerischen Einsatz das Schlüsselbein brach. Ausgerechnet im Rückspiel liebäugelt Schmiedekind nun mit Kochs Comeback. „Jan ist wieder im Mannschaftstraining. Für einen vollen Einsatz reicht es noch nicht, aber vielleicht für einen Kurzeinsatz“, meint der Teamchef.

Auch ansonsten sieht die Personalsituation freundlicher aus als in den vergangenen Wochen. Tobias Dietrich ist nach seinem Muskelfaserriss wieder einsatzbereit, und auch mit dem Mitwirken des angeschlagenen Fabian Jung ist wahrscheinlich. Fraglich ist noch, ob Sebastian Ibba nach überstandener Lungenentzündung schon wieder auflaufen darf. Fabian Otto fehlt dagegen weiterhin: Nach seinem Kreuzbandriss beginnt der Kapitän jetzt mit der Rehabilitation – mit seinem Comeback rechnet Schmiedekind „nicht vor März oder April“.

Der Breitenberger Coach setzt seine Hoffnungen im Kampf um den Klassenverbleib nicht zuletzt auf die Rückkehr seines Kapitäns und die traditionell starke Rückrunde seines Teams. Bis dahin soll seine Mannschaft jedoch nicht auf das Punktesammeln verzichten, sondern möglichst bereits morgen gegen die SVG Einbeck die volle Punktzahl holen. „Jeder weiß, worum es geht“, erwartet Schmiedekind von allen Akteuren höchste Motivation. Mit der richtigen kämpferischen Einstellung hält er einen Sieg über die junge und homogene Truppe aus der Bierstadt für möglich: „Das sind bei denen auch immer die gleichen Leute, die Programm machen – da müssen wir ansetzen.“

Von Michael Bohl

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