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Schütte hat den besten Drive

Uni-Golftour Schütte hat den besten Drive

Dietmar Plate musste ganze Arbeit leisten. Wahrlich in letzter Sekunde besserte der Headgreenkeeper des Golfclubs (GC) Hardenberg den Göttingen-Course nach den sintflutartigen Regenfällen des vergangenen Wochenendes aus, so dass der Twyxcup als vorletzte Station der Uni-Golftour regelkonform ausgetragen werden konnte.

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Uni-Golftour-Sieger in Levershausen: Lokalmatador Jan-Philipp Schütte vom GC Hardenberg.

Quelle: Hinzmann

Levershausen. Rund 40 Studenten aus ganz Deutschland schwangen zwei Tage lang begeistert die Schläger. „Abgesehen von den verregneten Startproblemen lief alles optimal“, freute sich Philipp Schaper, der als Mitarbeiter beim Hochschulsport Göttingen gemeinsam mit den Zwillingen Sebastian und Fabian Fröhlich die Veranstaltung organisiert hatte. Und der selbst engagierte Golfer mit dem starken Handicap elf hatte auch wegen der sportlichen Leistungen allen Grund zur Freude. Mit Jan-Philipp Schütte dominierte ein Lokalmatador vom GC Hardenberg die Konkurrenz. Auf der 18-Loch-Anlage schlug Schütte am ersten Tag zwei und am zweiten Tag zehn über Par, verzeichnete mit Handicap 1,6 auch den stärksten Wert. „Das ist schon Profiniveau“, schwärmte Schaper und blickte schon Minuten, nachdem der finale Ball eingelocht war, auf das anstehende Turnier in Wilhelmshaven voraus, bei dem die Tour, die erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war, für dieses Jahr zu Ende geht. „Dort entscheidet sich dann auch die Gesamtwertung“, so der sportbegeisterte Göttinger.

Dabei ist Golf schon längst keine elitäre Sportart mehr, die nur den reicheren Schichten offen steht. „Wir bilden jeden Interessierten professionell aus, organisieren Leistungstrainings im Jugendbereich“, betonen Schaper und Claudia Passloer als Jugendkoordinatorin des GC Hardenberg unisono. „Die Herausforderung, mich selbst ständig zu verbessern, reizt mich besonders“, sagt der 16-jährige Dominik Lachmann aus Dransfeld, der am parallel stattfindenden Beckers-Bester-Cup für Junioren teilnahm. „Und man bewegt sich viel mehr als erwartet“, pflichtet ihm schnell der erst neunjährige Göttinger Nicolas-Moritz Wille bei, während er mit seinem Caddy über den landschaftlich sehr attraktiven Golfplatz mit dem signifikanten Keilerloch schlendert. Stattliche sieben Kilometer sind laut Claudia Passloer im Schnitt zu bewältigen, wobei nur die Wenigsten auf das angenehmere Kart ausweichen.

Unterdessen trifft Schaper hektisch die Vorbereitungen zur anstehenen Siegerehrung, hat kaum noch ein Auge für die zahlreichen „Neugolfer“, die an der Driving Range ihren Abschlag trainieren, sowie die Greenkeeper, die unermüdlich den Rasen unter den wachsamen Augen von Platzwart Graf Ferdinand von Hardenberg ausbessern.
Vom kommenden Freitag bis Dienstag steht auf dem Hardenberg Golfresort bereits der nächste Höhepunkt an. Dann kämpfen internationale Profis der EPD-Tour auf dem Niedersachsen-Course um den Preis des Hardenberg Golfresort. Auf der vorletzten Tour-Station bewerben sich die besten 96 Professionals um die begehrten fünf Tickets für die Challenge Tour mit dem Blue Jacket als krönender Auszeichnung.

Von Rupert Fabig

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