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15:39 28.12.2009
Heimspiel in der Lokhalle: Alexander Hellmold ist bei „Body Talk“ dabei – zusammen mit Bundesliga-Turnern aus Hannover. Quelle: EF
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Schon einmal war der 19-Jährige „vor etwa sieben Jahren“ beim Feuerwerk der Turnkunst in der Lokhalle dabei, als regionaler Vertreter mit einer Solonummer, zu der Bodenakrobatik und Übungen am Handstandbarren gehörten. Inzwischen turnt er für das NT-Team, die Mannschaft des Niedersächsischen Turnerbundes, in der Bundesliga.

Über das Kinderturnen in seinem Heimatort Seeburg ist Hellmold zu seinem Sport gekommen. „Im Urlaub auf einem Campingplatz hat meine Mutter mal versuchsweise an einer Reckstange geturnt. Ich hab es dann auch versucht. Danach haben sie mich zum Turnen geschickt.“ Schnell erkannte die Übungsleiterin dort sein Talent und stellte fest, dass der damals Sechsjährige in ihren Übungsstunden unterfordert war. Es folgte der Wechsel zum Tuspo Weende, wo er anfangs dreimal wöchentlich trainiert hat. Nach den ersten Landesmeisterschaften folgte 1999 die Teilnahme am Deutschlandpokal, dann der Wechsel nach Hannover ins Leistungszentrum. Erst ist Hellmold mit seiner Mutter im Zug zum Training in die Landeshauptstadt gefahren, später allein. „Am Wochenende habe ich auch mal bei meinem Trainer übernachtet, um an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu trainieren“, erzählt er.

Bis zu acht Trainingseinheiten

Mit dem Wechsel auf das Gymnasium in der siebten Klasse folgte für den Turner auch der Umzug ins Sportinternat nach Hannover. Bis zu achtmal trainierte der Schüler der Humboldt-Schule, teilweise schon vor dem Unterricht. Inzwischen hat er sein Trainingspensum auf fünf Einheiten reduziert, denn nach dem Abitur im Sommer dieses Jahres hat Hellmold mit einem dualen Studium zum Wirtschaftsingenieur bei VW begonnen. „Da gibt es keine speziellen Regelungen, so dass das Vormittagstraining ausfällt.“

Mit dem NT-Team hat der Student in der abgelaufenen Bundesliga-Saison Rang fünf erreicht. „Mehr war nicht möglich. Wir hatten uns den dritten Platz vorgenommen, mussten dann aber nach Verletzungen unsere Erwartungen zurückschrauben“, bilanziert Hellmold. Er gehört mit einer Körpergröße von 1,79 Meter zu den längsten Turnern seiner Leistungsklasse. „Das ist aber auch die Obergrenze, sonst wird es an manchen Geräten schwierig.“ Sein Lieblingsgerät sind die Ringe, sein Vorbild ist der erfolgreiche Russe Alexej Nemov. „Er turnt sehr elegant“, schwärmt Hellmold.

So gar nichts mit Wettkampfturnen hat der Auftritt von Hellmold und seinen Teamkameraden beim Feuerwerk der Turnkunst zu tun. Viele Showelemente, kurze Übungen und Abgangsverbindungen kombinieren sie am Barren und Seitpferd. Regisseurin Heidi Aguilar hat sich die beiden Nummern ausgedacht. „Es sind alles Teile, die wir können. Die werden dann passend zur Musik gemacht.“ Außerdem sei es auch nicht das erste Showturnen, das die Truppe bestreite, betont Hellmold. Er wird bei den drei Shows in Göttingen die Auftritte an beiden Geräten turnen und auch in Hannover dabei sein. „Und zwischendurch mache ich auch die eine oder andere Show mit. Weil ich aber im Januar einige Klausuren schreibe, bin ich nicht komplett dabei“, erzählt er.

Wenige Restkarten für die drei Veranstaltungen heute, am Dienstag und am Mittwoch gibt es jeweils ab 17.30 Uhr am Tageskassenschalter in der Lokhalle.

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