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Auf den Sieg mit Cola angestoßen

Segler aus Seeburg holen Titel Auf den Sieg mit Cola angestoßen

Stefan Schmidt und Moritz Kretschmar (Seglervereinigung Seeburger See) haben sich bei den internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaften in Travemünde in der Teeny-Klasse (acht bis 15 Jahre) den Titel geholt. Zweite wurden Constantin von Cramon (Seglervereinigung Seeburger See) und Carlotta Meyer (Segelclub Eickhoepen Dümmer).

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Quelle: dpa

Seeburg. „Damit habe ich gar nicht gerechnet“, freute sich Trainerin Birgit Henke. „Ich habe gedacht, dass sich beide unter den besten fünf Teams platzieren können. Dass es für ganz vorne reicht, ist grandios.“ 34 Boote starteten in Travemünde in der Teeny-Klasse. Insgesamt musste der Segel-Nachwuchs zehn Durchgänge, von denen jeder circa 45 Minuten dauerte, an mehreren Tagen bewältigen. Der schwächste Lauf wurde gestrichen, die anderen Ergebnisse wurden zum Gesamtergebnis addiert.

Es war vor allem die Konstanz, die den 14-jährigen Bernshäuser Schmidt und seinen zwölf Jahre alten Göttinger Partner Kretschmar ganz nach vorne brachte. Gleich sechs Runden beendeten die neuen Titelträger auf dem ersten Platz, landeten sonst immer - vom Streichergebnis Rang fünf abgesehen - unter den besten vier Teams. Beide Paare segeln bereits seit dem vergangenen Jahr zusammen.

Das Miteinander und der Zusammenhalt seien sehr entscheidend, betont Trainerin Henke: „Man muss sich untereinander verstehen, Hand in Hand zusammenarbeiten. Dadurch lernt man auch Teamfähigkeit. Das ist eine große Sozialleistung, miteinander klar zu kommen.“ Die sportlichen Umstände an der Ostsee waren für den Nachwuchs sehr speziell. Am ersten Renntag war das Wasser noch ruhig, am zweiten stürmte es so sehr, dass die Läufe abgesagt werden mussten. Am dritten Tag herrschte starker Seegang. „Da haben die 3,15 Meter langen Boote auf den Wellen getanzt. Die Kinder haben ja noch nicht so viel Gewicht entgegenzusetzen. Auf einmal ist dann viel Wasser im Boot. Das ist schon eine Herausforderung.“

Henke beobachtete das Treiben ihrer Schützlinge auf dem Wasser vom Motorboot aus. Eingreifen durfte sie jedoch nicht. „Man muss mindestens 50 Meter von der Regattabahn entfernt bleiben, darf auch keine Tipps zurufen.“ Also blieb der Übungsleiterin nichts anderes übrig, als eifrig ins Fernglas zu schauen und die Daumen zu drücken. Nachdem Gold- und Sil berrang feststanden, wurde „spontan auf der Wiese bei Regen“ angestoßen. Wohlgemerkt mit Cola. „Die haben die Kinder die ganze Woche nicht getrunken“, berichtete Henke. Also gab es nach der Zielankunft auch eine Banane - und Gummibärchen als zusätzliche süße Belohnung. cro

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