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Regional Tischtennis bei GT-Sportschau
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19:52 03.09.2017
Showtraining der Torpedo-Tischtennisspielerinnen. Quelle: Foto: Pförtner
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Göttingen

Torpedos Tischtennisspielerinnen gehen in ihre dritte Saison in der 3. Liga – da kam die GT-Sportschau im „Kauf Park“ Göttingen als Location für die Saisoneröffnung gerade recht.

Der Klub stellt eines der jüngsten Teams im Bundesliga-Spielbetrieb. Folgerichtig repräsentierten auch die Youngster des Teams ihren Sport auf der großen Bühne. Gerade einmal 16 Jahre alt ist Johanna Wiegand, nur ein Jahr älter Neuzugang Camille Linke. Dagegen ist Marie-Sophie Wiegand mit ihren 19 Jahren fast schon ein Routinier, und das merkt man der frischgebackenen FKG-Abiturientin beim Showtraining auch an.

Mit traumwandlerischer Sicherheit spielt sie sich mit Camille Linke die Bälle zu, Moderator Hans-Jürgen Mack vom Stadtsportbund (SSB) erläutert den interessierten Zuschauern, dass die Bälle dabei mit über 100 Stundenkilometern unterwegs sind. Trainer Tim Wiegand ergänzt, dass es eigentlich unmöglich ist, diese Bälle zurückzuspielen. Es sei denn, man antizipiert, wohin der Gegner sie spielt – diese Fähigkeit macht letztlich den Unterschied aus.

Torpedo-Showtraining im „Kauf Park“

Wiegand und Linke haben damit kein Problem: In einem spontanen Doppel gegen ihren Trainer und den Torpedo-Vorsitzenden Mike Kaufhold reichen auch gebremste Bälle .

In einem weiteren Showact nimmt die zuletzt in der Schweiz spielende Linke ihren Schläger in die linke Hand und bezwingt damit locker einen anwesenden Herren-Spieler, was den Moderator zu der (nicht ganz zutreffenden Aussage) veranlasst, dass die Torpedo-Damen wohl alle beidhändig ausgebildet werden.

Das amüsiert auch den derzeitigen geschäftsführenden Vorsitzenden des SSB, Joachim Pförtner – selbst ein alter Hase der Tischtennis-Sparte. Er selbst kann die Leistungen der Torpedo-Spielerinnen nur zu gut einordnen.

Für das Publikum kommen die Erläuterungen von Trainer Tim Wiegand: „Der Trainingsaufwand ist enorm, mindestens fünf Einheiten pro Woche sind schon das Minimum, manchmal sogar zweimal am Tag“. Und während die Spielerinnen am Tisch bereitwillig Einblicke in ihr Schlagrepertoire gewähren, ergänzt er: „Wir arbeiten so hart am sportlichen Erfolg, dass es einfach toll wäre, wenn wir auch einmal die Zweite Liga realisieren könnten. Aber zuletzt scheiterte das an den Finanzen, die entstehenden Kosten sind einfach zu hoch“. Der Eintritt zu den Heimspielen der ambitionierten Mannschaft ist nach wie vor frei, die Suche nach Sponsoren bleibt die einzige Möglichkeit, das Abenteuer Zweite Liga irgendwann einmal anzugehen.

Die Torpedo-Akteurinnen auf der Showbühne scheinen daran gerade nicht zu denken: Mit viel Lust und Leidenschaft spielen sie sich die Bälle zu und vermitteln den Zuschauern einiges von der Dynamik dieser Sportart. Anfang Oktober wird es ernst – dann empfängt der Vizemeister in der Halle der Geschwister-Scholl-Schule Aufsteiger Niestetal. Die Zuschauer können sich dann ein Bild dieses Teams unter Wettkampfbedingungen machen.

Von Ralph Budde

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