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Regional „Es war anstrengend, aber top organisiert“
Sportbuzzer Sportmix Regional „Es war anstrengend, aber top organisiert“
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21:49 22.04.2018
Radfahrer und Fans strahlen mit der Sonne um die Wette. Quelle: Swen Pfoertner
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Göttingen

Dass sie ihr Ziel erreichte, sei auch dem Zuschauer-Support auf der Strecke zu verdanken gewesen. Sie sei „unterwegs toll angefeuert worden“.

Der älteste aller Teilnehmer, Henning Müller (79 Jahre), betonte: „Ich finde die Strecke klasse, auch wenn sie unwahrscheinlich hart ist. Hemeln und vor allem der Hohe Hagen sind für mich als alter Sack natürlich eine große Herausforderung.“ Doch es lief rund für den fast Achtzigjährigen: Er verbesserte seine Zielzeit um 15 Minuten.

Das Veranstalter-Team der GoeSF war mit der 14. Auflage der TdE rundum zufrieden. „Es ist einfach toll, dass es bei der Tour d´Energie eine so große Partizipation gibt“, betonte Projektleiter Jonas Stechmann – und meinte damit Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Im Hinblick auf die vielen Finisher in diesem Jahr sagte er: „Die Zahlen sind natürlich ein gutes Ergebnis für uns. Allerdings sind Zahlen nicht so wichtig wie das Erlebnis am Tag.“ In diesem Zusammenhang verwies er auch auf das traumhafte Wetter. „Ich habe mich gefreut, dass die Zuschauer im Zielbereich geblieben sind und dort auf den Wiesen einen schönen Tag verbracht haben.“ Den Veranstaltern zufolge habe es zwar mehr Stürze gegeben als im Vorjahr – sie seien allerdings glimpflicher ausgegangen. Kurzstrecken-Sieger Dominik Hofeditz betonte: „Dass es bei der TdE manchmal hektischer zugeht als in anderen Rennen, liegt daran, dass sie früh im Jahr liegt. Es ist für viele das erste Rennen.“

Vom Wetter waren alle angetan. Die Sonne lachte, das Thermometer stieg auf über 20 Grad an. So wurden zwei Dinge, die in der Vergangenheit gar nicht im Bewusstsein waren, zur gefragten Ware: Sonnencreme und Trinkwasser. Beim Getränkeausschank mussten die Teilnehmer phasenweise in der Schlange brutzeln – gleich neben den Bratwürsten, die wenige Meter weiter verspeist wurden. Am Sonntagmorgen hatten sich im Startbereich auf dem Schützenplatz alle Fahrer noch Wärme einhauchen müssen. Durch Kaffee, Warmfahren – oder durch eine Massage, die vom Team Promotio angeboten wurde.

Ein Höhepunkt mit reger Teilnehmerzahl waren die Nachwuchs-Rennen. Während rund 100 Taggi-Tour-Teilnehmer die zwei Kilometer zum Rosdorfer Kreisel und zurück hinter sich brachten, standen 50 Kinder am Start der Mini-Taggi-Tour.

Ein großes Lob sprach der Moderator Andreas Lindemeier dem Event und der GoeSF aus: „Göttingen ist eine ganz besondere Sportstadt. Das liegt auch daran, dass es hier ein Sportamt gibt, das nicht nur die Sportstätten verwaltet, sondern auch Events wie die Tour d´Energie organisiert.“

Weitere Berichte, Bilder und Videos zur Tour d’Energie 2018 finden Sie auf unserer Themenseite.

Von Timo Holloway

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