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Regional Momos Geschichte tänzerisch erzählt
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15:54 23.05.2017
Quelle: gt
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Göttingen

Vorverkauf

Im ASC-Clubhaus, Danziger Straße 21 (Dienstag und Freitag 9-12 Uhr, Mittwoch 14 bis 18 Uhr)

Orientierten sich die Macherinnen bislang an bestehenden Ballett-Inszenierungen, so haben sie bei dieser Aufführung alles selbst erarbeitet. „Mit der Idee im Kopf, mal was eigenes auf die Bühne zu bringen, haben wir im Herbst 2015 mit den Vorbereitungen angefangen“, berichtete Kompart. Die Momo-Thematik biete viel, das Thema Zeit ließe viel Raum für Kreativität.

Die Musik ist eine Mischung aus der Musik des Stummfilms „The Artists“ (2011) und des Balletts „Alice Adventures in Wonderland“ von Joby Talbot (2010), die durch Harfenklänge ergänzt wird. Im Oktober 2016 begannen die Proben in den einzelnen Gruppen, immer wieder wurde beobachtet, verglichen und verändert. „Wir hatten aber nie eine Situation, in der wir gesagt haben: ,Nein, so geht das nicht.‘ Wir haben ja erstmals zusammen gearbeitet“, erzählt Manzini.

"Wir sind gut vorbereitet"

Etwa 150 Tänzerinnen zwischen sechs und 80 Jahren, ergänzt durch einen Tänzer und einen Erzähler, stehen in der Sparkassen-Arena im Rampenlicht. Nach den gruppeninternen Vorbereitungen hat es am vergangenen Wochenende eine gemeinsame Probe gegeben, am Himmelfahrts-Wochenende sind zehn weitere Einheiten angesetzt, um die Übergänge der einzelnen Teile zu proben.

24 Tage vor dem Ereignis sind die Hauptdarstellerinnen aufgeregt. „Ich musste steppen lernen“, berichtet Carlotta Stehling von ihrem Part als Straßenfegerin Beppi. Lia Goldmann, die in der Nachmittags-Vorstellung in die Momo-Rolle schlüpft, ist sich tänzerisch schon sicher, „muss aber noch an den Gesichtsausdrücken arbeiten“. Aufgeregt sind Lena Gebauer (Momos Blume) und Dajana Zehler (Kassiopeia), weil sie ihr „erstes Solo auf Spitze“ tanzen. „Wir sind gut vorbereitet, hatten viele Einzelproben. Aber Trainingsweltmeister gibt es ja viele...“, rechnet Zehler mit viel Nervosität vor dem Auftritt.

Für Christian Steinmetz, von der ASC-Geschäftsleitung, ist es wichtig, dass die Gruppen ein Ziel haben, auf das sie hinarbeiten können: „Basketballer haben ihre Spiele, andere Sportarten ihre Wettkämpfe. Da sollen auch die Tänzerinnen ihre Bühne bekommen.“ Diese wird für Familie Borchard gleich zum Großprojekt. Vater Oliver – ein ehemaliger Turniertänzer – ist Agent 101, seine Töchter Clara und Katharina tanzen auch, nur Mutter Regine hat zurückgesteckt. „Weil einer in der Familie den Überblick behalten müsse“, weiß Jasmin Steinmetz aus dem Organisationsteam.

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