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Sparta schickt Renshausen mit 9:0 heim

Frauenfußball-Oberliga Sparta schickt Renshausen mit 9:0 heim

Frauenfußball-Oberligist Sparta bleibt auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Im Derby gegen den TSV Renshausen gab sich die Mannschaft von Trainer Marko Weiss gestern keine Blöße, siegte deutlich mit 9:0 (4:0) und überwintert damit auf Tabellenplatz drei. Der Achte Renshausen muss sich dagegen in der Tabelle wieder nach unten orientieren.

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Kurbelt das Sparta-Spiel im Mittelfeld an: Brittany Cooper, die gegen Renshausen eine gute Leistung abliefert.

Quelle: Pförtner

An einem verregneten Nachmittag war die Rollenverteilung von vornherein klar: Allein körperlich wies der Gastgeber deutliche Vorteile auf, die Zuschauer am Kunstrasenplatz am Greitweg waren Augenzeugen einer regelrechten Abwehrschlacht des TSV. Doch bereits in der 11. Minute klingelte es: Eine im Training eingeübte Freistoßvariante funktionierte perfekt, und Kapitänin Inga Große köpfte einen Ball von Neuzugang Brittany Cooper zur Führung ein. „Das hat auf jeden Fall gepasst“, kommentierte Große später. Cooper erwies sich gestern als echte Verstärkung im Mittelfeld.

Weiter ging es mit Chancen beinahe im Minutentakt, und das ungleiche Kräfteverhältnis erinnerte an die Geschichte vom Hasen und dem Igel. Entlastung für den TSV gab es keine, Mannschaftsführerin Katharina Heuerding versuchte, vor der Abwehr das Schlimmste zu verhindern. Dazu kam, dass Torfrau Sarah Ottjes nicht immer den sichersten Eindruck machte.


Rust und Große treffen dreimal

Der Gastgeber wiederum entwickelte nach einigen Abstimmungsproblemen immer mehr Zug zum gegnerischen Tor und legte nach 28 Minuten durch Torjägerin Jennifer Rust zum 2:0 nach. Kurze Zeit später konnte ein Kopfball von Cooper gerade noch von der Linie gekratzt werden, gegen den Nachschuss von Rust hatte Ottjes jedoch keine Chance (36.). Den Schlusspunkt vor der Halbzeit setzte Juliane Jühne, die für kurze Zeit die Positionen mit Große tauschte und deren präzise Flanke per Kopf zum 4:0 verwandelte (38.).

Fünf Tore gelangen dafür in der zweiten Hälfte, von der nicht viel mehr zu berichten ist, als dass Sparta das muntere Scheibenschießen fortführte – gegen tapfer kämpfende Renshäuserinnen, die niemals aufgaben. „Bis auf die ersten 15 Minuten haben wir das Spiel diktiert und super den Ball laufen lassen“, resümierte Sparta-Coach Weiss. „Das, was ich heute gesehen habe, lässt mich positiv in die Rückrunde gehen.“ Cooper habe ihre gute Leistung mit zwei Toren gekrönt.
Die Verstimmung des TSV, der das Spiel gern verlegt hätte (Tageblatt berichtete), kann Weiss nicht nachvollziehen. Der von den Renshäuserinnen vorgeschlagene Ausweichtermin habe im April gelegen und sei deswegen abgelehnt worden. „Das geht gar nicht, da sind wir mitten in der heißen Meisterschaftsphase und können Nachholspiele nicht gebrauchen“, gab Weiss zur Begründung an.

Sparta: Hall – Stehl (63. Kesikli), Schneider, Wohltmann, Gente – Jühne, Cooper, Jansen, Zimmer (46. Schulze) – Rust, Große. – Renshausen: Ottjes – Breitenbach, Gries, Nienstedt, Huxhold – Schröer, Brandt (37. Morick), Heuerding, Reinemann – Meyer, Schwerthelm. – Tore: 1:0 Große (11.), 2:0, 3:0 Rust (28., 36.), 4:0 Jühne (38.), 5:0 Cooper (50.), 6:0, 7:0 Große (59., 64.), 8:0 Rust (78.), 9:0 Cooper (81.).

Von Eduard Warda

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