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Sparta sichert sich durch 1:0-Erfolg Viertelfinale

Fußball-Bezirkspokal Sparta sichert sich durch 1:0-Erfolg Viertelfinale

Fußball-Bezirksligist Sparta ist endgültig ins Viertelfinale des Bezirkspokals eingezogen. Das Team des Trainerduos Heiko Bause und Esmir Muratovic besiegte gestern in einem Qualifikationsspiel den Ligakonkurrenten SCW auf dem Kunstrasenplatz am heimischen Greitweg mit 1:0 (1:0).

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Temporeiche Partie: der Spartaner Franz Matezki (links) im Zweikampf mit Christian Wieland vom SCW.

Quelle: Vetter

Eigentlich hatten sich die Rot-Weißen bereits durch den 5:2-Achtelfinalsieg beim TSV Landolfshausen im Viertelfinale gewähnt. Weil aber die Spielleitung bei der Auslosung der vergangenen Runden die Weender vergessen hatte, war das Spiel der beiden südniedersächsischen Mannschaften notwendig geworden (Tageblatt berichtete). Sparta ist damit das einzige Team aus dem Altkreis, das sich noch Hoffnungen auf den Pokalgewinn machen darf.
Knapp 100 Zuschauer sahen am Greitweg eine temporeiche Begegnung. Sparta war über die gesamte Partie hinweg die spielerisch bessere Mannschaft und versuchte von Beginn an, Druck aufzubauen. Nach starken ersten zehn Minuten des Gastgebers wurde allerdings der SCW stärker und suchte seinerseits den Torabschluss.
Eine Standardsituation brachte in der 19. Minute die Führung für den Gastgeber. Einen Eckball von Weska köpfte Kapitän Pochopien in die Maschen des Weender Gehäuses. Bis auf zwei Szenen hatte Sparta dann bis zum Pausenpfiff alles unter Kontrolle: Erst traf ein 40-Meter-Schuss von SCW-Torjäger Rietzke den Innenpfosten (21.), dann hatten die Rot-Weißen Glück, dass der Schiedsrichter bei einem Zweikampf zwischen Pochopien und Meier nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (32.).
Die Gastgeber, bei denen viel über die linke Seite und den fleißigen Matezki lief, kamen mit Dampf aus der Kabine, und Weskas Schuss nach Stehl-Hereingabe kullerte nur knapp am SCW-Gehäuse vorbei (50.). Kurz darauf setzte sich Stehl halbrechts durch, traf aber nur die Unterkante der Latte (58.).
In der Folge wurden die Aktionen etwas unkonzentrierter. Der SCW probierte alles, Sparta ließ jedoch den Ball schön durch die eigenen Reihen laufen und kontrollierte das Spiel. Gegen Ende der Partie hätten Matezki (71.), Weska (77.) und Yousif (83.) die Führung noch ausbauen können. Auf der Gegenseite schnupperte nur noch Rietzke am Torerfolg (77.).
„Das war ein super Fußballspiel“, schwärmte SCW-Trainer Marc Zimmermann. „Es war auf des Messers Schneide, aber Sparta hat verdient gewonnen, weil es die bessere individuelle Stärke hatte.“ Sparta-Spielertrainer Esmir Muratovic trauerte „drei bis vier Hundertprozentigen“ hinterher, lobte aber auch die gute Defensivarbeit des SCW. „Ich hoffe, der Verband hat etwas daraus gelernt“, sagte er über den Viertelfinal-Einzug.
Sparta: Feddern – Pochopien, Preis, Sen (70. Hillebrecht)– Zani – Huck, Nasreddine, Muratovic (28. Yousif), Matezki – Weska, Stehl. – SCW: Schwörer – Busching, Brudniok, Garve, Scheffer – Böttcher (56. Bianco) – Wieland, König, Trenczek – Meier (56. Ziemann), Rietzke. – Tor: 1:0 Pochopien (19.).

Von Eduard Warda

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