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Spekulationen über Gegenkandidatur zu Gulz

SVG Göttingen Spekulationen über Gegenkandidatur zu Gulz

Bei der SVG brodelt mal wieder die Gerüchteküche. Spekulationen über die künftige Vereinsführung schießen ins Kraut.

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Noch immer eine Baustelle: Bei der SVG scheint noch einiges in Ordnung gebracht werden zu müssen.

Quelle: Hinzmann

Vor der turnusgemäßen Vollversammlung im Februar (der genaue Termin steht noch nicht fest), bei der die Mitglieder über eine neue, präsidiale Vereinsstruktur und die personelle Besetzung des Leitungsgremiums abstimmen, schießen Spekulationen über die künftige Vereinsführung und die sportliche Leitung des Fußball-Landesliga-Teams ins Kraut.
Bleibt Franz Gulz für zwei weitere Jahre auf dem Chefsessel und Roland Emme-Weiß sein Stellvertreter, oder stellt sich der frühere Vorsitzende Hans Kerl gemeinsam mit seinem damaligen Vize Reinhold Napp wieder zur Wahl? Trainiert Carsten Lakies den Landesligisten bis Saisonende oder steht der geschasste Vorgänger Knut Nolte schon in den Startlöchern? Darüber wird nicht nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert, sondern – mit dem beliebten Verweis auf gut unterrichtete Kreise – auch in einigen Medien räsoniert.
„Da ist nichts dran. Solche Spekulationen entbehren jeder Grundlage“, stellte Emme-Weiß in Bezug auf die Trainerfrage klipp und klar fest. „Lakies’ Vertrag läuft bis Saisonende, und es besteht überhaupt kein Handlungsbedarf für einen Trainerwechsel.“ Dass sich die Landesliga-Spieler Dani El Eid und Andreas Wagner kürzlich bei den Schwarz-Weißen abgemeldet haben, beschädige die Position des Coaches in keiner Weise, so Emme-Weiß: „El Eid wollte von uns eine Stammplatz-Garantie, die wir ihm nicht geben konnten und ist deshalb zum FC Grone gegangen, wo er sie offensichtlich bekommen hat. Wagner war ebenfalls unzufrieden mit seiner Spielzeit und ist deshalb zum Landesligisten SV Bavenstedt gewechselt, zu dem er gute Beziehungen hat.“ Als Falschmeldung bezeichnete Emme-Weiß einen Wechsel von Kevin Müller vom RSV 05 zur SVG: „Da ist überhaupt nichts dran.“
Bei der Frage nach der künftigen Vereinsführung äußerte er sich zurückhaltender. „Ich weiß nicht, wer bei der Jahreshauptversammlung für welchen Posten kandidieren wird. Wir werden das Thema auf der Vorstandssitzung am Mittwoch sicher besprechen“, erklärte der zweite SVG-Vorsitzende.
Hans Kerl, der sich seit dem Rücktritt des inzwischen gestorbenen Geschäftsführers und Kassierers Ulrich Steneberg gemeinsam mit Günther Brandenburg um dessen Aufgabenbereich kümmert, bestätigte lediglich, dass er bereit sei, wieder ein Vorstandsamt zu bekleiden, „wegen der zurzeit herrschende personellen Misere. Wer welchen Posten erhält, entscheiden unsere Mitglieder.“ Auch Reinhold Napp ist „grundsätzlich nicht abgeneigt, ein Vorstandsamt zu übernehmen. Ich habe ja nicht mit der SVG gebrochen. Allerdings hat mit mir niemand gesprochen“, beteuerte der ehemalige zweite Vorsitzende.
Herzhaft lachen musste Knut Nolte, der sich gerade in Berlin aufhält, als ihn das Tageblatt nach seinen Ambitionen für den Trainerposten fragte. „Ich habe die SVG immer sehr gerne trainiert und zu einigen SVGern immer noch gute, zum Teil freundschaftliche Kontakte. Aber ich wurde durch die dort herrschende Intrigenwirtschaft raus katapultiert, und das hat wirklich weh getan. Außerdem bin ich Trainer in Bilshausen – und das werde ich durchziehen.“

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Vor zwei Jahren waren Franz Gulz und seine Mannschaft angetreten, um das angeschlagene SVG-Schiff wieder in ruhiges Fahrwasser zu manövrieren.

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