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Regional Göttinger Judoka treten bei Benefizgala auf
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11:32 19.04.2018
Nimmt GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller in die Mangel: Judoka Melissa Mache. Links: Ihre Judokollegen Nils Bentgerodt (oben) und Tarek Neubert (unten). Quelle: Christina Hinzmann
Göttingen

Dabei ist es für die Judoka eher ungewohnt, sich zur Musik zu bewegen: „Beim Judo herrscht normalerweise absolute Ruhe“, erklärt die 22-jährige Melissa Mache, Trainerin beim Göttinger Judo Club. Wenn man zu laut sei bei einem Wettkampf, könne man dafür sogar disqualifiziert werden, ergänzt der 29-jährige Tarek Neubert, der schon seit 23 Jahren Judo macht. Im Training könne Musik ab und zu aber auch motivierend sein.

Sport Meets Music: Zwei kurze, virtuose Stücke für die Judoka

Was ungewohnt ist, muss aber nicht schlecht sein: Bei Sport Meets Music werden die Judoka zu den zwei kurzen Stücken „Vorwärts! op. 127“ von Josef Strauss und „Lucifer-Polka op. 266“ von Johann Strauss auf der Bühne stehen. „Das sind zwei sehr intensive, virtuose Stücke“, sagt GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller über die Musik. Gerade die Lucifer-Polka halte viele Überraschungen bereit. „Das passt“, findet Mueller. Schließlich werde beim Judo auch mal wer überraschend auf den Rücken geworfen.

Wie der Titel „Vorwärts!“ es schon andeute, sei das Stück „sehr schnell“, findet Judoka Mache, die in ihrer Freizeit keine Klassik hört. Doch das hindere die rund acht bis zehn Personen, die bei der Aufführung von Sport Meets Music auf der Bühne stehen werden, nicht daran, sich gut darauf einzustellen.

Kata-Elemente wie in Gürtelprüfungen einbauen

So gebe es beim Judo in den Gürtelprüfungen – die Farbe des Gürtels zeigt das Niveau der Judoka an – sogenannte Kata-Elemente, erklärt der 23-jährige Nils Bentgerodt, ebenfalls Trainer im Judo Club. „Das sind vorgegebene Choreografien von Techniken“, erläutert Neubert. Die hätten zwar wenig „Realitätsbezug“ – so choreografiert kämpften die Judoka bei Wettkämpfen natürlich nicht gegeneinander –, seien aber für eine Aufführung wie die bei Sport Meets Music gut geeignet.

Während bei Wettkämpfen geschlechtergetrennt und in Gewichtsklassen aufgeteilt gekämpft wird, werden die Judoka des Göttinger Judo Clubs bei Sport Meets Music in gemischter Konstellation auf der Bühne stehen. Dass auch eine Frau einen Mann gut mit einem Griff festhalten kann, zeigt Trainerin Mache: Scherzhaft legt sie sich GSO-Chefdirigent Mueller über die Schulter. Der sollte bei der Aufführung also lieber aufpassen.

Karten für Sport Meets Music gibt es unter gt-tickets.de.

Von Hannah Scheiwe

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