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Regional Olympischer Sportbund wählt Göttingen als eine Station
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19:09 31.01.2018
Die Sportabzeichen-Tour des DOSB macht Station in Göttingen. Quelle: Foto: dpa
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Göttingen

„Wir sind eine sportliche Stadt“, sagt Organisatorin Astrid Reinhardt, stellvertretende Vorsitzende beim Stadtsportbund (SSB), mit Verweis auf die vielen, in Vereinen aktiven Göttinger. Nicht zuletzt drücken Basketball, Fußball, Handball und mehr der Stadt natürlich zusätzlich einen sportlichen Stempel auf.

Der SSB organisiert die Sportabzeichen-Tour 2018 in Göttingen. Dafür war viel Vorarbeit nötig, wie Reinhardt sagt. Über den Landessportbund ging das Konzept für den Tag zum Deutschen Olympischen Sportbund – und fand dort offenbar Anklang, denn der SSB erhielt den Zuschlag. „Wir freuen uns sehr darüber“, sagt Reinhardt. Den Aufenthalt der Tour in einer Stadt auszurichten, sei stets sehr begehrt. Umso größer war die Freude, als die Wahl auf Göttingen fiel.

Zum Sport motivieren

Neben dem Erwerb des Sportabzeichens plant der SSB nach Angaben von Reinhardt aber noch mehr. „Ein Erlebnis-Turnfest in ganz, ganz klein“ solle der Tag werden. Dafür laufen nun die Vorbereitungen. Denn die Sportabzeichen-Tour dient vor allem dazu, mehr Menschen zum Sport zu bewegen.

Schon zum 15. Mal tourt dafür das Sportabzeichen durch Deutschland. Angefangen in St. Peter-Ording am 1. Juni stehen 2018 zehn Sport-Events auf dem Programm. „Teilnehmer jeden Alters können die Herausforderung annehmen und mit dem Deutschen Sportabzeichen ihren persönlichen Titel erringen“, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Sportbundes.

Familien sind willkommen

Damit auch schon Kinder und Jugendliche zum Sport kommen beziehungsweise mehr dafür begeistert werden, wollen die Verantwortlichen vor allem die Göttinger Schulen ins Boot holen. Das das gelingt, daran hat Reinhardt keinen Zweifel: „Die Sportabzeichentage werden so gut angenommen, dass die Schulen schon von allein auf uns zukommen. Manche machen schon einen Schulausflug draus.“

Nun gebe es eben eine Veranstaltung im größeren Rahmen, für die die Schulen vom SSB angeschrieben werden. Auch Betriebe will der SSB zum Mitmachen motivieren. Familien und Einzelpersonen könnten natürlich ebenfalls teilnehmen und bräuchten sich nicht vorher anmelden, sagt Reinhardt.

Profis geben Tipps

Bei der Tour 2018 können sich die Sportler zudem Tipps von Profis holen: Athleten wie Frank Busemann (Leichtathletik), Danny Ecker (Stabhochsprung) und Miriam Höller (Stuntfrau) sollen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Es braucht übrigens niemand das komplette Abzeichen an diesem Tag machen. „Es können auch nur Einzeldisziplinen absolviert werden“, erklärt Reinhardt. „Man muss sich schon vorbereiten, sonst tut man seinem Körper nichts Gutes.“

Die Geschichte des Sportabzeichens

Der Wettbewerb ist seit jeher der Kern des Sportabzeichens. 1912 ins Leben gerufen, stand das Schwedische Sportabzeichen, die Idrottsmärke, Modell für die deutsche Version. Der Ideengeber Carl Diem hatte die Auszeichnung während der olympischen Spiele 1912 in Stockholm kennengelernt. Nachdem im zuständigen Ausschuss beraten wurde, erhielten im September 1913 die ersten 22 Sportler beim Jugendspielfest das neue Abzeichen. 1921 wurde das Abzeichen in „Deutsches Turn- und Sportabzeichen“ umbenannt und konnte ab da auch von Frauen erworben werden. Die Bedingungen für den Erwerb wurden vom schwedischen Vorbild weitestgehend übernommen. fil

Über das Jahr verteilt können an den vom SSB angebotenen Abnahme-Terminen (einsehbar unter ssb-goettingen.de/sportabzeichen) weitere Disziplinen abgelegt werden.

Was bei dem Aufenthalt der Tour in Göttingen noch geplant ist, dass verrät Reinhardt noch nicht. Nur so viel: „Wir haben einige Ideen in unseren Köpfen.“

Nähere Informationen zu den Anforderungen beim Sportabzeichen und der Tour gibt es auf deutsches-sportabzeichen.de

Von Finn Lieske

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