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Sporteln: Waspo begeistert Kinder mit Gletscherspalten und Bobby-Cars

Erfolgsmodell Sporteln: Waspo begeistert Kinder mit Gletscherspalten und Bobby-Cars

Mit der Sportel-Aktion geht ein Erfolgsmodell ins 25. Jahr. Seit 1989 toben durchschnittlich 200 bis 300 Kinder achtmal im Jahr mit ihren Eltern, Großeltern und den Betreuern von Waspo 08 durch die Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Auch am vergangenen Wochenende ließen sich gut 200 Zwei- bis Zwölfjährige von der „Rasanten Fahrt durch die Sportel-Welt“ begeistern.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Gletscherspalten wurden waghalsig überwunden, heiße Duelle auf der Bobby-Car-Rennbahn ausgefochten. Das ein oder andere Elternteil musste gegen den Nachwuchs sogar eine herbe Niederlage beim Tischtennis hinnehmen.

„1989 ist die Aktion vom damaligen stellvertretenden Sportamtsleiter Bernd Schirwitz ins Leben gerufen worden“, sagt Sportel-Organisator Rolf Nietzold von Waspo. Den Kindern sollte am Wochenende ein sinnvolles Bewegungsprogramm in Hallen und Bädern angeboten werden. Zunächst leiteten der Stadtsportbund und das damalige Sportamt die Veranstaltung, 1992 übernahmen Waspo, MTV Geismar und Tuspo Weende.

„Seit 1996 organisiert die Waspo das in Eigenregie“, erklärt Nietzold. Seither feilt der 55-jährige Schwimmmeister gemeinsam mit seiner Frau Birgit akribisch am erfolgreichen Konzept, holt sich immer wieder neue Anstöße für Spielideen und Aufbauten zur motorischen Ertüchtigung.

„Eines unserer Markenzeichen sind die wechselnden Highlights bei jedem Event.“ Zu Halloween wurde eine verdunkelte und mit Skeletten gestaltete Halle zur Geisterbahn. Der Deutsche Alpenverein hat beim Aufbau eines Klettergerüsts geholfen.

Spaß für Groß und Klein

Im Wasser wird seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr „gesportelt“. „Damals schlossen etliche Bäder, aber das Badeparadies bietet ja genügend gute Angebote“, so Nietzold. Ein ähnliches Format für Jugendliche scheiterte an mangelnder Resonanz. „Denen hätte man was richtig Gefährliches bieten müssen. Das ist aber bei unseren Rahmenbedingungen kaum möglich.“

Einen spezifischen Höhepunkt aus 24 Jahren kann Rolf Nietzold nicht nennen. Die Steigerung von anfangs 50 auf 470 Teilnehmer vor zwei Jahren sei natürlich erfreulich. Enkel Fynn-Lukas ist mittlerweile auch „Sporteler“. „Für mich ist es immer wieder ein Genuss, wenn ich sehe, wie glücklich die Kinder sind“, so der Göttinger.

Dem pflichten die fünfjährigen Zwillinge Jana und Lara Lesemann als Stammteilnehmerinnen lächelnd bei: „Es macht Spaß. Besonders wenn uns Papa Olaf auf dem Rollbrett zieht.“ Hannes Henke (3) freut sich ebenso immer wieder auf den „Waffelsport“ – wie er ihn nennt –, sagt Mutter Nadja Henke.

Auch für die Eltern sei das Sporteln „geil“, untermauert Christian Renault, der seine siebenjährige „Fille“ (Tochter) Naemi begleitet. „Ich wohne in der Nähe und hab mich immer gewundert, warum alles zugeparkt ist. Da bin ich einfach mal gekommen und finde es gesellschaftlich und sozial wirklich toll.“

Von Rupert Fabig

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Unter dem Motto Halloween hat in der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums eine Sportel-Aktion von Waspo 08 gestanden.

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