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Starke Leistung reicht unter dem Strich nicht

3. Handball-Liga Ost Starke Leistung reicht unter dem Strich nicht

Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt verlor sein Heimspiel gegen Titelanwärter ESV Lok Pirna gestern Abend mit 27:32 (17:15).

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Überhastet: Duderstadts Christian Brand (links) sucht (nicht nur) in dieser Szene zu früh den Abschluss und scheitert.

Quelle: Tietzek

Ein Jahn-Fan brachte es beim Gang aus der Halle „Auf der Klappe“ in Richtung Parkplatz auf den Punkt: „Hinten haben unsere Torhüter zu wenig angefasst, und vorne haben wir zu wenig getroffen.“ Die Gastgeber legten eine starke erste Halbzeit hin. Erst machte Matthias Heim als Mittelmann das Spiel schnell, und danach hatte Spielmacher Mark Tetzlaff mit seiner eher bedächtigen Regie ebenfalls Erfolg, denn zur Halbzeit lag das Eichsfeldteam verdient mit zwei Toren vorn. Maßgeblich hatte Dennis Knudsen zu dieser Führung beigetragen, indem er bei drohendem Zeitspiel entschlossen zwei Freiwürfe verwandelte. Das schönste Tor wiederum hatte Kreisläufer Nerijus Kesilis beigesteuert, als er einen neuen Spielzug erfolgreich abschloss.

Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel war die Partie für Kesilis jedoch vorzeitig beendet – er sah für einen Ellenbogencheck die Rote Karte. Danach gerieten die Einheimischen vorübergehend aus dem Takt: Sie suchten fast nur noch über die Rückraummittel den Abschluss, und vor allem Christian Brand entschloss sich immer wieder zu früh zum Torwurf. Als die Duderstädter endlich über die Außen spielten, scheiterten diese regelmäßig am eingewechselten ESV-Keeper Sven Grathwohl. Als dessen Gegenüber Christian Wedemeyer dann drei Glanzparaden am Stück zeigte, kämpften sich die Jahner nach einem Drei-Tore-Rückstand ins Spiel zurück. Unter dem Strich reichte es aber nicht: Im Endspurt zog der Titelfavorit davon.

Schon am morgigen Sonntag wird die Jahn-Sieben erneut gefordert, dann steigt das Final Four um den Cup des Niedersächsischen Handball-Verbandes, den HVN-Pokal. Dabei besitzt das Eichsfeldteam wiederum Heimrecht, empfängt um 12 Uhr den Verbandsligisten HSG Heidmark zum Halbfinale. Im Erfolgsfall bekommen es die Hausherren um 15.30 Uhr mit Nord-Drittligist HF Springe zu tun, der infolge des Verzichts des West-Drittligisten OHV Aurich bereits kampflos für das Endspiel qualifiziert ist. In der vergangenen Saison standen sich Duderstädter und Springer in der Regionalliga Nord um Punkte gegenüber, wobei Jahner (28:27) und Handballfreunde (29:21) jeweils ihr Heimspiel gewannen. Im September vorigen Jahres schieden die Eichsfelder durch eine 24:29-Heimniederlage gegen die Mannschaft vom Deister in der zweiten Runde aus dem DHB-Pokal aus.

TVJ: Wedemeyer, Krüger – Kesilis (3), Brandes (1), Heim (6), Krist (1), Swoboda (2), Nass (2), Brand (5), Knudsen (5/2), Tetzlaff (2).
Beste Werfer Pirna: Steinscherer (9/1), Weiß (7).
Stationen: 3:4 (7.), 7:4 (12.), 10:8 (17.), 12:12 (24.), 13:14 (26.), 16:14 (29.), 17:15 (30.); 19:16 (33.), 19:19 (35.), 21:24 (44.), 25:24 (50.), 26:26 (53.), 26:28 (55.), 27:32 (60., Endstand).

Von Michael Bohl

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