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Starting five erklärt sich am Montag

Damen-Basketball Starting five erklärt sich am Montag

Wortkarg geben sich Starting five GmbH und Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) auf Nachfragen zur verweigerten Erstliga-Lizenz für Trinos Göttingen. Die Frist für einen Widerspruch läuft am Montag ab, wird dieser nicht gestellt, ist das Erstliga-Aus nicht mehr abzuwenden. 

Trinos Göttingen dürfte allerdings auch ohne Titel groß in den Annalen der Elite-Liga auftauchen, denn es wäre der erste Antragsteller, dem die Lizenz verweigert wurde. Das Verfahren zur Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine wurde zur Saison 2003/04 eingeführt. 

„Mir liegen leider nur Daten seit meiner Zeit als Geschäftsführer vor. Andere werde ich vermutlich nicht recherchieren können. Es kann schon gut sein, dass wir erstmals eine Lizenz verweigern“, sagte DBBL-Geschäftsführer Achim Barbknecht. Damenbasketball-Insider Mahmut Ataman, der Göttingen fünf Jahre lang coachte und 2003 in die DBBL führte, sagte: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einem Club schon mal eine Lizenz verweigert wurde. Meistens gab es eher das Problem, dass die Liga nicht genügend Teilnehmer hatte.“

„Das ist Schmarrn“

Nähere Angaben dazu, welche Positionen im Lizenzantrag der Starting five GmbH „widersprüchlich“ sind – wie die DBBL als Begründung zur nicht erteilten Lizenz mitteilte –, wollten weder Barbknecht noch die Starting five machen. Barbknecht: „Göttingen hat von uns detaillierte Informationen bekommen und weiß genau, welche Positionen widersprüchlich sind. Ich möchte mich nicht äußern, weil es ein schwebendes Verfahren ist.“ 

Starting-five-Pressesprecher Björn-Lars Blank teilte kurz mit: „Eine Entscheidung entsteht. Es ist ein laufender Prozess. Wir werden am kommenden Montag mit einer Pressemeldung informieren.“ Starting-five-Geschäftsführer Marc Franz steht weiterhin nicht für Kommentare zur Verfügung. 

Überrascht war Barbknecht über die Aussage von Trinos-Coach Vlastibor Klimes, dass Saarlouis im vergangenen Jahr ohne Lizenzantrag in der DBBL spielen durfte. „Das ist Schmarrn“, entrüstete sich der DBBL-Geschäftsführer und fügte an: „Saarlouis sind sogar Nachforderungen auferlegt worden, die dann erfüllt worden sind.“ Barbknecht ist seit Juli 2007 DBBL-Geschäftsführer. Der 39-jährige diplomierte Kaufmann und Sportlehrer setzt sein Hauptaugenmerk auf die Professionalisierung der DBBL.

bam

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