Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
TSV Nesselröden feiert Sieg nach Derby-Krimi

Volleyball-Bezirksliga TSV Nesselröden feiert Sieg nach Derby-Krimi

Die Volleyballdamen des TSV Nesselröden haben in einem packenden Fünf-Satz-Spiel gegen die Bezirksliga-Konkurrentinnen des TVG Gieboldehausen letztlich hauchdünn die Oberhand behalten. Die Spielerinnen von Guido Leineweber setzten sich nach mehr als zweistündiger Spielzeit denkbar knapp mit 16:14 im entscheidenden Tie-Break durch, nachdem sie bereits mit 2:0-Sätzen in Front lagen.

Voriger Artikel
HG auswärts chancenlos
Nächster Artikel
Chancen steigen weiter

Langer Arm: Steffi Freckmann (vorn) vom TV Germania Gieboldehausen, versucht den Ball über die Nesselröderin Ines Ott hinwegzuheben.

Quelle: Walliser

Gieboldehausen.  „Das war nervenaufreibend“, stöhnte Leineweber nach dem 3:2–Auswärtssieg (25:22, 25:19, 22:25, 9:25, 16:14) seines Teams. Im Match-Tiebreak des fünften Satzes hatten die Gastgeberinnen bereits mit 13:11 geführt und beim Stand von 14:13 einen Matchball gehabt, der jedoch durch einen Aufschlagfehler leichtfertig vergeben wurde. „Schade, dass wir am Ende einige Flüchtigkeitsfehler gemacht haben“, bedauerte Gieboldehausens Spielertrainerin Rita Diederich, die ein „extrem ausgeglichenes Spiel“ gesehen hatte. „Es wäre schön gewesen, wenn wir es geschafft hätten, den Schwung des vierten Satzes mit in den fünften zu nehmen“, so Diederich.

Im angesprochenen vierten Durchgang waren die Gieboldehäuserinnen absolut tonangebend, führten 9:2 und 17:6 und agierten speziell im Angriff druckvollerer und sicherer als zuvor. Gegen die harten Aufschläge von Melissa Wagner fanden die Nesselröderinnen in dieser Phase kein Mittel, strahlten auch von der Körpersprache kein Selbstbewusstsein aus. Zudem vergab die Leineweber-Sechs zu viele Angriffsgelegenheiten, setzte die Schmetterbälle oft nicht hart genug oder stellte bereits im Aufbau so ungenau, dass eine kontrollierte Offensivaktion nicht möglich war.

Der nach 15:11- und 20:17-Führungen noch verloren gegangene dritte Satz hatte den Nesselröderinnen kurzfristig Esprit und Engagement geraubt.  Dass es auch im Match-Tiebreak trotz Nesselröder Führungen von 7:2 und 9:5 nochmal nervenaufreiben wurde, war wie ein Spiegelbild des Matchverlaufs. Bereits im ersten Satz hatte der TSV mit 17:11 und 20:15 geführt, um dann beim Zwischenstand von 21:22 doch noch in Bedrängnis zu geraten.

Auch in Satz zwei war ein 11:3-Vorsprung ein nur kurzfristiges Ruhekissen, ehe es beim Stand von 20:18 doch noch einmal eng wurde. „Wir hätten auch den dritten Satz für uns entscheiden können, haben es aber dann noch einmal unnötig spannend gemacht“, befand Guido Leineweber nach einem Sieg, den er nach dem letzten Punktgewinn seiner Volleyballerinnen mit einem erleichterten Jubelschrei gefeiert hatte. Rita Diederich freute sich nach dem Derby-Krimi zwar über die immense Steigerung ihres Teams, hatte jedoch auch eine Erklärung parat, warum diese letztendlich unbelohnt blieb: „Wir schaffen es leider nicht, Konstanz in unser Spiel zu bekommen“, so Gieboldehausens Trainerin.

TVG: Jung, Nain, Töpfer, Hagemann, Dell, Freckmann, Wagner, Diederich.

TSV: Maring, Kleinschmidt, Ott, Frey, Leineweber, Werner-Koch, Stadermann, Kleinschmidt, Witte.

Von Christian Roeben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Volleyball-Bezirksliga

Für beide Eichsfeldteams verlief die bisherige Bezirksliga-Saison nicht besonders berauschend. Nun stehen sich die Volleyballerinnen des TSV Nesselröden und des TVG Gieboldehausen am heutigen Sonnabend im Derby gegenüber. Beide wollen punkten, um vom Tabellenende Abstand zu gewinnen. Spielbeginn ist um 15 Uhr in der Realschulhalle in Gieboldehausen.

  • Kommentare
mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
16.12.2017 - 17:16 Uhr

Die SVG Göttingen hat auch ihr letztes Spiel des Jahres verloren. Bei Arminia Hannover unterlag der krisengeplagte Fußball-Oberligist am Sonnabend unglücklich, aber verdient mit 2:4 (1:2). Auch eine rote Karte für den Torhüter der Gastgeber konnte daran nichts ändern. Der Abstieg ist vermutlich kaum noch zu verhindern.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen