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Regional TSV Nesselröden pendelt zwischen Freude und Frust
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19:40 21.12.2009
Schnappschuss aus dem Schlagerspiel: Entschlossen wehrt der Nesselröder Block mit Ines Ott (links) und Elena Böning (rechts) diesen Groner Angriff ab. Quelle: Mischke
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Die unerwartete Niederlage schmerzte um so mehr, da die Eichsfelderinnen im Erfolgsfall mit Primus MTV Holzminden gleichgezogen wären, der überraschend bei SG Münden II 1:3 unterlag. TSV-Trainer Guido Leineweber zog dennoch eine zufriedene Zwischenbilanz, denn seine Mannschaft habe als Neuling die Erwartungen übertroffen. Mit dem Abstieg werde man nichts zu tun bekommen, freute sich der Coach, und als neues Saisonziel (statt Klassenverbleib) visiere er eine Platzierung zwischen Rang drei und fünf an.

TSV Nesselröden – MTV Grone II 3:1 (26:24, 21:25, 25:21, 25:23). Mit Glück und Können entschieden die Gastgeberinnen das Schlagerspiel gegen den Dritten für sich. Zwei Angabeserien von Jana Klingebiel im ersten und vierten Durchgang bescherten dem Eichsfeldteam den Sieg.

Mängel in der Blockarbeit und -sicherung führten dazu, dass der TSV zu Beginn rasch mit 3:8 ins Hintertreffen geriet. Zwar verkürzte Lioba Stadermann mit gelegten Bällen auf 7:9, aber dann wuchs der Rückstand über 11:16 auf 15:23 an. Nun schlug Klingebiel auf, und spätestens nach ihrem Ass zum 19:23 glaubten alle auf die Wende. Elena Böning schloss zu guter Letzt einen Angriff über die Mitte mit einem Schmetterschlag zum 26:24 ab.

Im zweiten Satz fanden die Nesselröderinnen schneller ins Spiel, gaben aber eine 14:11-Führung aus der Hand. Zwar kamen sie von 17:21 noch auf 21:22 heran, hatten im Endspurt jedoch das Nachsehen.
Sarah Große war es, die ihre Sechs im dritten Durchgang mit zwei „Ein-Frau-Blocks“ mitriss. Auch wenn die Gäste nach einem 15:18-Rückstand den 19:19-Ausgleich erkämpften, siegten die TSVerinnen im Finish dank der größeren Entschlossenheit mit 25:21.

Wunder wiederholt sich

Der vierte Abschnitt war wieder ein Krimi. Die Gronerinnen hatten sich einen 21:14- Vorsprung erarbeitet, aber jetzt wiederholte sich das Wunder aus dem ersten Satz. Klingebiel setzte die gegnerische Feldabwehr erneut mit starken Aufschlägen unter Druck, glich zum 21:21 aus und führte ihre Mannschaft so zum Erfolg.

TSV Nesselröden – Tuspo Weende III 0:3 (17:21, 21:25, 17:21). Mangelnde Präzision im Spielaufbau und fehlender Druck im Angriff hatten die ärgerliche Heimpleite zur Folge. „Wir haben durchgewechselt, aber daran lag es nicht – die Luft war nach dem vorangegangenen Klassespiel einfach raus“, bedauerte Leineweber. Seine Crew lief jeweils von Anfang an einem Rückstand hinterher und hatte keine Chance.
TSV: Bömeke, Maring, Werner-Koch, Stadermann, Borchard-Schwedhelm, Böning, Schusterbauer, Kleinschmidt, Klingebiel, Leineweber, Ott, Große.

Von Michael Bohl

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