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Regional TSV Seulingen trennt sich von Trainer Dennis von Ahlen
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21:26 25.11.2009
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Die Entscheidung gegen von Ahlen sei dem Vorstand nicht leicht gefallen, bekräftigte der Klubchef. Trotz des misslungenen Saisonstarts habe sich die Klubführung nach fünf (von insgesamt acht) Niederlagen in Folge öffentlich voller Überzeugung hinter den Teamchef gestellt, blickte Hübenthal auf die ersten Diskussionen um von Ahlen Ende September zurück: „Der Trainer stand damals nicht zur Disposition.“ Er selbst habe seinerzeit vor dem Schlüsselspiel gegen den SV Förste (0:4) eine Reaktion seitens der Mannschaft gefordert und dabei die Idee verfolgt, zwei Spieler aus dem Kader zu entfernen, um so den alten Teamgeist wieder herzustellen, erinnerte der TSV-Vorsitzende.

Inzwischen, bedauerte Hübenthal, habe die Angelegenheit jedoch eine völlig neue Eigendynamik entwickelt. Die Distanz zwischen von Ahlen und einem jetzt größeren Teil der Mannschaft sei so sehr gewachsen, dass die Spieler mit der Forderung „Es geht so nicht weiter – es muss was passieren!“ auf den Vorstand zugekommen seien. „Die Kiste ist festgefahren, und man kann nicht die halbe Mannschaft rausschmeißen“, begründete Hübenthal das Umdenken der Führungsriege.

„Wir mussten die Entscheidung treffen – es war einfach kein sinn- und zielführendes Verhältnis mehr da“, unterstrich der Vorsitzende. Wie Trennung von von Ahlen zu Stande gekommen sei, hob er hervor, habe ihn jedoch geärgert. Hübenthal: „Für Dennis tut es mir Leid. Er ist ein positiv Fußball-Verrückter, und an seiner Arbeit gab es nichts zu rütteln.“
Von Ahlen äußerte sich ebenfalls enttäuscht („Wie es gelaufen ist, macht mich wütend“), zeigte aber Verständnis für den Beschluss. Er habe dem Vorstand bereits im September seinen Rücktritt für den Fall angeboten, dass dieser der Meinung sein sollte, er sei nicht mehr der richtige Mann. Nach dem jüngsten Aufschwung sei er „ein wenig überrascht“ gewesen, akzeptiere die Entlassung aber, denn es gehe nicht um sein Einzelschicksal, sondern um das Vereinsinteresse. Persönlich hofft von Ahlen, bald einen neuen Klub zu finden: „Ich will als Trainer weiterarbeiten.“

Seine alte Truppe betreut vorerst Habenicht, der sich bereits vor Jahresfrist nach dem Rücktritt des damaligen Spielertrainers Thomas Schulz als Interimslösung zur Verfügung stellte. Er lässt 1. und 2. Mannschaft ab sofort zusammen trainieren, um (in Kooperation mit Reservecoach Urban Stollberg) den Konkurrenzdruck auf die Bezirksliga-Spieler zu erhöhen. Zudem kündigt Habenicht Einzelgespräche an: „Ich vermute, dass es bei ein paar Leuten ein Kopfproblem ist.“

Parallel dazu soll in den nächsten Wochen aber von Ahlens echter Nachfolger gesucht werden. Hübenthal will einen erfahrenen externen Trainer holen, „der die Sache objektiv angeht.“ Mit neuen Impulsen von außen traut der Klubchef dem Team erneut den Klassenverbleib zu, auch wenn sich einige Akteure nur „an der Grenze zur Bezirksliga-Reife“ bewegten.

mbo

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