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TV Germania Gieboldehausen Meister der Damen-Bezirksklasse

Volleyball TV Germania Gieboldehausen Meister der Damen-Bezirksklasse

Vor Saisonbeginn stellte Spielertrainerin Rita Diederich den Volleyballdamen des TV Germania Gieboldehausen die entscheidende Frage. Sie wollte von ihnen wissen, ob sie „nur“ Spaß haben oder doch leistungsorientiert spielen wollten. Die Germaninnen entschieden sich für die zweite Variante und errangen prompt die Meisterschaft in der Bezirksklasse.

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Meistermannschaft: TVG Gieboldehausen mit den Stammspielerinnen Rita Diederich, Stefanie Freckmann, Elena Bodmann, Melissa Wagner, Brigitte Nain, Walentina Dell und Swetlana Töpfer (von links).

Jetzt wollen sie auch ihr Aufstiegsrecht zur Bezirksliga wahrnehmen. Spielführerin Melissa Wagner war es, die noch vor Saisonbeginn als Erste das Wort „Titelgewinn“ in den Mund nahmen. Sie schrieb „ganz dreist“, wie Diederich schmunzelnd kommentierte, das Saisonziel „Erster Platz, das heißt aufsteigen“ auf die Homepage. „Ich habe das dann etwas bescheidener auf Platz eins bis drei korrigiert“, erinnert sich Diederich.

Einig waren sich Teamchefin und Spielführerin jedoch in der Einschätzung, dass die Meisterschaft ein durchaus erreichbares Ziel sein müsste. Zwar war das Team in der Vorsaison nur Vierter geworden, aber da beide Spitzenmannschaften aufgestiegen waren und man den dritten Platz erst im letzten Punktspiel verpasst hatte, bot sich die Chance, nun selbst ganz oben anzugreifen. Ihre Ambitionen unterstrichen die Eichsfelderinnen mit dem Gewinn des Regionspokal, den sie in Anbetracht der nicht allzu starken Gegner noch nicht als Maßstab für die Punktrunde betrachteten.

Im Spieljahr zuvor hatten die Germaninnen unter dem Motto „Spaß haben“ stets Wert darauf gelegt, dass alle Volleyballdamen gleiche Spielanteile erhielten. Nun aber setzte Diederich gezielt die stärksten Akteurinnen ein, ohne aber schwächere Spielerinnen „hinten runter fallen zu lassen“. So habe sie darauf geachtet, dass möglichst die beste Sechs auf dem Parkett stand, wenn es darum ging, einen Satz- und Spielgewinn zu sichern. „Wir haben auch fast immer mit 3:0 gewonnen“, blickt Diederich nach dem Titelgewinn auf eine lange Erfolgsserie zurück, die erst im drittletzten Match beim Rivalen DJK Göttingen riss.

Nach der schwachen Leistung im Schlagertreffen kamen Diederich Zweifel, ob das Saisonziel nicht doch zu hoch gesteckt war. „Ich habe überlegt, ob wir bis dahin vielleicht nur Glück gehabt hatten“, gesteht sie heute. Wagner dagegen war fest davon überzeugt, dass ihre Sechs den ersten Platz behaupten werde, was diese dann auch mit zwei sicheren Siegen in den beiden letzten Spielen tat.

Als Meister steigt das TVG-Sextett jetzt in die Bezirksliga auf. „Die Stammsechs will auch noch oben“, berichtet Diederich, die ihre Truppe allerdings gewarnt hat, dass dort Niederlagen und Abstiegskampf drohen. Begegnungen des eine Stufe höher aktiven Lokalrivalen TSV Nesselröden haben Diederich & Co. bereits beobachtet und festgestellt: „Wir könnten für die Bezirksliga noch Verstärkung gebrauchen, denn das Niveau ist deutlich stärker.“ Dennoch freuen sich die Germaninnen auf die höheren Herausforderungen in der höheren Klasse – so auch Mittelblockerin Stefanie Freckmann: „Das macht Spaß, man lernt etwas dazu – das kann nur etwas Positives bringen.“

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