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Adam Kiss will den Verein verlassen

TV Jahn Duderstadt Adam Kiss will den Verein verlassen

Am kommenden Dienstag startet Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt in die Saisonvorbereitung. Mit welchem Kader die Jahner in das neue Spieljahr gehen werden, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Sowohl bei möglichen Neuzugängen als auch bei Abgängen gibt es noch Klärungsbedarf.

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Der Ungar Adam Kiss (2.v.l.) konnte in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur sechs Oberligaspiele für den TV Jahn Duderstadt bestreiten.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Holger Bernd und den neuen Trainer Artur Mikolajczyk arbeiten fieberhaft daran, den Kader nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch weiterhin auf einem ansprechenden Qualitätslevel zu halten. Speziell im Rückraum drückt die Eichsfelder, die die abgelaufene Saison als bester der drei Verbandsliga-Aufsteiger auf dem vierten Platz beendet haben, der Schuh. „Auf dieser Position müssen wir uns konsolidieren“, weiß auch Mikolajczyk.

Denn neben den fixen Abgängen von Spielmacher Bencé Kanyo, der zum baden-württembergischen Oberligisten TSG Söflingen geht, und Torschützenkönig Hrvoje Batinovic, der künftig in Hessen für Drittligist Bieberau/Modau treffen wird, droht nun auch ein weiterer Leistungsträger von Bord zu gehen. Der Ungar Adam Kiss, erst im vergangenen Sommer vom SV Hermsdorf ins Eichsfeld gewechselt, wird mit dem thüringischen Drittligisten HSV Bad Blankenburg in Verbindung gebracht. „Fakt ist, dass Adam zurzeit einen gültigen Vertrag bei uns hat. Zwar hat der Spieler uns signalisiert, den Verein verlassen zu wollen, solange wir aber keinen adäquaten Ersatz für ihn bekommen, ist dieser Wunsch von unser Seite aus schwer realisierbar“, sagt Mikolajczyk.

Eine endgültige Entscheidung in Sachen Kiss ist daher noch nicht gefallen. Der 1,85 Meter große Ungar konnte verletzungsbedingt in seiner ersten Saison nur sechs Meisterschaftsspiele für den TV Jahn bestreiten, traf dabei 22-mal. Eine Ellenbogenverletzung sowie ein Anriss der Achillessehne bremsten Kiss einen Großteil der Saison lang aus. Besser sieht es dagegen bei Tobias Fritsch aus. Die Chancen, dass Fritsch, der ein starkes Jahr hingelegt hat, Duderstadt die Treue hält, bezeichnet Mikolajczyk als „leicht positiv. Wir hoffen natürlich, dass er bleibt, denn er besitzt innerhalb der Mannschaft eine wichtige Stellung und kommt auch aus der Region.“

Am Mittwoch waren drei Akteure in Duderstadt zum Probetraining. „Fix ist da allerdings noch nichts“, erklärt Mikolajczyk. Allgemein „passiert aber was“, was Neuverpflichtungen angehe. „Ich bin hoffnungsvoll, aber wir brauchen auch etwas Geduld, denn die Spieler, die uns verlassen haben, haben natürlich viel Qualität“, gibt der polnische Neucoach zu bedenken. Klar sei aber auch, dass man schnellstmöglich den Kader zusammenbekommen wolle: „Auch für mich ist es wichtig, in der Vorbereitung eine Mannschaft zu haben, mit der ich arbeiten kann.“

Bauen kann Mikolajczyk auf den kroatischen Kreisläufer Deni Skopic, der seinen Kreuzbandriss auskuriert hat. „Im Training sah das schon ganz gut aus, aber er wird nach so einer Verletzung vom Kopf her noch Zeit brauchen“, erklärt Duderstadts Trainer. Im Tor sieht Mikolajczyk die Jahner mit Tymon Trojanski und Julian Zwengel gut aufgestellt. Der neu verpflichtete Keeper Alexander Klocke wird studienbedingt erst ab der Rückrunde zur Verfügung stehen. „Er wird sich rankämpfen müssen, ist dazu aber ehrgeizig genug. Auf der Torhüterposition haben wir keine Probleme“, versichert A-Lizenz-Inhaber Mikolajczyk.

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