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TV Jahn Duderstadt: Justin Brand am Strand

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt: Justin Brand am Strand

Das Oberliga-Schlusslicht TV Jahn Duderstadt steht am Sonnabend (17 Uhr) bei der HSG Nienburg vor einer wohl unlösbaren Aufgabe. Neben dem erneut verhinderten Trainer Jens Wilfer fehlt der mit 119 Treffern erfolgreichste Torjäger Justin Brand in den beiden kommenden Spielen.

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Justin Brand wird dem TV Jahn Duderstadt in den beiden nächsten Spielen fehlen. Er verbringt seinen Urlaub, den er bereits vor Monaten angekündigt hatte, in Australien.

Quelle: Swen Pförtner

Duderstadt. Seinen verdienten Urlaub in Australien hatte Brand allerdings schon vor Monaten angekündigt. Außerdem wird der angeschlagene Deni Skopic noch nicht auf der Platte stehen. Hingegen setzt der TV Jahn wieder auf den Ungarn Laszlo Ujvari, der sich zuletzt mit seinem lädierten Ellenbogen herumplagte und nur zu Kurzeinsätzen kam. „Unter all diesen Umständen kann ich nur an die Ehre der Mannschaft appellieren“, gibt Wilfer den Eichsfeldern mit auf den Weg. „Eine kleine Motivation ist in der Mannschaft noch vorhanden, weil wir die Serie nicht als Letzter zu Ende spielen wollen“, hofft Co-Trainer Dirk Mittelstädt: „Ich glaube daher, dass sich am Sonnabend jeder Spieler richtig reinhängt, um ein gutes Ergebnis mit nach Hause zu bringen.“

Als Tabellenletzter muss sich der TV Jahn Duderstadt bereits intensiv mit dem Abstieg in die Verbandsliga auseinandersetzen. Die Weichen für die kommende Saison werden in intensiven Gesprächen im Hintergrund bereits gestellt. Nicht nur unter den Oberligisten hat das Personalkarussell bereits tüchtig Fahrt aufgenommen. Das Interesse anderer Vereine an den beiden erfolgreichsten Torjägern Justin Brand und Tobias Fritsch ist unbestritten. „An Spekulationen beteiligen wir uns nicht“, lässt Abteilungsleiter Christian Hupe allerdings unmissverständlich wissen: „Wir müssen uns auf die restliche Saison konzentrieren. Wir haben noch einige Spiele vor uns, und die gilt es mit den aktuellen Personalproblemen so gut zu meistern wie es nur geht“, so Hupe, der dem Dilemma nicht aus dem Wege geht: „Dass in dieser Saison viel schief gelaufen ist, das braucht mir keiner zu sagen. Aber wir haben unsere Schwächen und Probleme erkannt und werden daran arbeiten.“ Hupe lässt keine Zweifel offen: „Wer in Zukunft nicht mit 100 Prozent Herzblut dabei ist, der ist falsch beim TV Jahn.“

Die Gastgeber haben ihre eindrucksvolle Serie von zuletzt 6:0 Punkten mit einem fast sensationellen 33:31-Sieg beim bisher souveränen Spitzenreiter MTV Großenheidorn gekrönt. Zuvor hatte der Tabellenachte von der Weser die TG Münden mit 40:26 aus der eigenen Halle gefegt. Und auch mit dem vorausgegangenen 31:28-Erfolg bei der HSG Plesse-Hardenberg hatte sich die HSG Nienburg gehörigen Respekt verschafft. Mitte Dezember hatten die Gastgeber von der Weser Dirk Pauling als bisherigen Trainer der ersten Herrenmannschaft entmachtet. „Unsere Entscheidung erfolgte nicht aufgrund der aktuellen Serie von Niederlagen. Vielmehr soll durch neue Impulse die Entwicklung der Mannschaft für die nächsten Jahre vorangetrieben werden“, begründete der Verein den Schritt. Nach der langen und erfolgreichen Arbeit mit der Mannschaft waren auf beiden Seiten durchaus Abnutzungserscheinungen erkennbar. Mittlerweile hat Claas Wittenberg als Verantwortlicher die Betreuung des Oberligisten übernommen.

Von Ferdinand Jacksch

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